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Steuerkette wechseln? Einlass-Nockenwelle springt


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Din
Schrauber
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Anmeldungsdatum: 24.09.2016
Beiträge: 34
Wohnort: Eisenhüttenstadt

BeitragVerfasst am: 24.09.2016, 01:40    Titel: Steuerkette wechseln? Einlass-Nockenwelle springt Antworten mit Zitat

Hallo Liebes Forum und an alle Nutzer Smile

Motorrad: Yamaha XJ 650 4K0
Baujahr: 1980

Ich habe mal eine Frage, doch zuvor der Sachverhalt:

Bei der Motorzerlegung war der manuelle Kettenspanner komplett ausgefahren und fest eingestellt (nicht federnd).
Als ich vorbildlich sein wollte, beim Zusammenbau, stellte ich den Kettenspanner kurz vor fest, aber noch so ein dass er richtig und komplett federt.
Ich drehte die Kurbelwelle langsam in Drehrichtung.
Die Nockenwelle drückt die Ventile nach unten, soweit so gut.
Beim Weiterdrehen, so kurz bevor das Ventil oben ist springt die Nockenwelle das letzte Stück. Die Steuerkette staucht sich dadurch leicht zwischen Gleitbock und Nockenwellenkettenrad. Im Betrieb (habe nur per Anlasser gelauscht) ist ein rasseln dadurch zu hören.

Wenn ich jetzt aber den Kettenspanner so einstelle wie er bei Demontage war, komplett raus und fest, so ist kein springen festzustellen.

Da der Kettenspanner aber so seiner Funktion beraubt wird, federnd zu spannen, frage ich mich:
Die Steuerkette ist gelängt und gehört gewechselt?

Vielleicht weiß bzw hatte jemand von euch schon mal das Problem.
Vielleicht ist es ja normal und ich muss die nicht wechseln?

Wechseln der Kette:
Noch hab ich keine bestellt, aber wenn ich die hier habe würde ich wie folgt vorgehen.
Die alte Kette öffnen, mit der neuen verbinden, durchziehen und die neue Kette vernieten. So spare ich mir das öffnen des Motorblockes.
Bei der eingebauten Steuerkette sieht es so aus als hätten die ab Werk mittels eines Schraubendrehers das Kettenschloß eingeschlagen bzw gesichert.
Meine Wahl wäre mit einem Körner leicht weiten und mit einem Hammer und Dorn weiter weiten, sodass es sicher hält.

Auch hier würde ich mich über Ratschläge bedanken, da es ein sehr wichtiges Teil ist.

Schönen guten Abend/Nacht euch, ich grübele schon ne Weile drüber ^^
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Tscharlie
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Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 19.06.2007
Beiträge: 648
Wohnort: Mauern

BeitragVerfasst am: 24.09.2016, 07:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, ich kann mich nicht erinnern an einer Steuerkette ein "Schloss" gesehen zu haben, für mich waren das immer Endlosketten. Könnte also sein, dass da schon mal einer Dran war.

Zum Kettenspanner, der federt doch nicht, oder liege ich da falsch, der fährt bis zum Druchpunkt aus, um dann die Spannung dort zu halten, echt federn wird das nicht, dazu ist die Nockenwellenkette viel zu schwach.

Ich denke federnd wäre in diesem Fall auch eher hinderlich, denn bei 9500 U/min könnte sich das böse "aufschwingen".

Letztlich muss nur die Längung der Kette ausgeglichen werden, und das macht der Spanner ja. Damit ist verhindert dass die Kette überspringt und damit die Steuerzeiten verändert. Wird bei 1 Zahn wahrscheinlich sogar noch laufen aber deutlisch schlechter. Mein Omega mit 2,5 Liter BMW Motor lief sogar mit 2 Zähnen übergesprungen noch.
_________________
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Jörg A.
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Anmeldungsdatum: 08.12.2006
Beiträge: 1742
Wohnort: Rottenburg

BeitragVerfasst am: 24.09.2016, 09:16    Titel: Antworten mit Zitat

Richtig, da federt nichts. Eine Sperrklinke verhindert die Rückwärtsbewegung des Stempels. Also Spanner mal ausbauen und die Sperrklinke prüfen.
_________________
Gruß, Jörg
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Din
Schrauber
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Anmeldungsdatum: 24.09.2016
Beiträge: 34
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BeitragVerfasst am: 24.09.2016, 12:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ich poste es mal zur Veranschaulichung:

der Kettenspanner bei meiner Maschine hat eine Feder und eine Einstellschraube siehe Bild.
Zu dem Bauteil richtet sich meine Beschreibung oben.

]

Und das Bild zur Kette, wie es ab Werk gemacht wurde.


Auf dem Bild hab ich gleich noch das aufstauchen der Kette eingezeichnet, wenn ich den Kettenspanner federn lasse. Damit ich es auch Bildlich aufzeigen kann.


Zuletzt bearbeitet von Din am 24.09.2016, 18:38, insgesamt einmal bearbeitet
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combie
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Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 1308
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BeitragVerfasst am: 24.09.2016, 12:59    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Als ich vorbildlich sein wollte, beim Zusammenbau, stellte ich den Kettenspanner kurz vor fest, aber noch so ein dass er richtig und komplett federt.

Bevor man den Federspanner einbaut, drückt man ihn zusammen, und fixiert ihn mit der Schraube.

Nach dem Anbau:
Schraube lösen, der Spanner schnackt.
Schraube fest.

Einmal Motor rum drehen, schauen ob stramm genug.
Wenn nicht, auf Einstellpunkt drehen,
Schraube lösen, der Spanner schnackt.
Schraube fest.
Nochmal testen


Schraube kontern

Fettich.

Zitat:

Eine Sperrklinke verhindert die Rückwärtsbewegung des Stempels.

Beim Automatik Spanner, ja.
Dieser nein.

Wenn der Spanner richtig eingestellt ist, und fixiert ist, federt da nichts mehr.
Die Feder wirkt nur beim Einstellen.
_________________
Gruß
uli


Zuletzt bearbeitet von combie am 24.09.2016, 18:44, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Jörg A.
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Beiträge: 1742
Wohnort: Rottenburg

BeitragVerfasst am: 24.09.2016, 17:30    Titel: Antworten mit Zitat

Mach es so wie combie beschrieben hat. Ich würde mir aber lieber einen automatischen Spanner besorgen und einbauen.
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Gruß, Jörg
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zitteraal
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BeitragVerfasst am: 24.09.2016, 17:30    Titel: Antworten mit Zitat

Und nicht zu vergessen, den Motor links herum drehen, auf die Markierung "C" dann Spanner einstellen.
_________________
Gruß

Ralf

4K0, Bj81, ohne Hicks.
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Tscharlie
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Beiträge: 648
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BeitragVerfasst am: 24.09.2016, 18:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe meine alten XJ 650 auch auf den automatischen Spanner umgebaut, denn bekommt man für ein paar Euro sicher von irgendjemand hier.
Das nachspannen ist ekelig, weil man da nicht richtig ran kommt, also einmal umbauen und gut isses.
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Din
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Anmeldungsdatum: 24.09.2016
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BeitragVerfasst am: 24.09.2016, 18:37    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen lieben dank für deine Erklärung combie.

Das wusste ich bisher noch nicht Very Happy

und als Belohnung ein schönes Bild, als Dank ^_^


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Tscharlie
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BeitragVerfasst am: 24.09.2016, 19:02    Titel: Antworten mit Zitat

Upps eine 4 in 1 Anlage, schade um die Leistung dieses tollen Motorrades.
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Din
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Anmeldungsdatum: 24.09.2016
Beiträge: 34
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BeitragVerfasst am: 24.09.2016, 19:21    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab leider nur die eine 4:1 Abgasanlage.

Ändert es sich merklich wenn der 2te Enttopf drauf ist und der Staudruck des Abgases abnimmt?
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combie
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Beiträge: 1308
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BeitragVerfasst am: 24.09.2016, 19:26    Titel: Antworten mit Zitat

Die meisten 4in1 haben ein Leistungsloch um die 6 Tausend.
Keine 4in1 ist besser abgestimmt, als das Original.

Zitat:
wenn der 2te Enttopf drauf ist und der Staudruck des Abgases abnimmt?

Sicher, dass es so rum ist?
Der mangelnde Rückstau könnte das Leistungsloch verursachen.
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Gruß
uli
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Din
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Anmeldungsdatum: 24.09.2016
Beiträge: 34
Wohnort: Eisenhüttenstadt

BeitragVerfasst am: 24.09.2016, 19:39    Titel: Antworten mit Zitat

Falls jemand eine über hätte, ich wäre ganz Ohr. ^_^

Also dass was mit den Abgasen nicht stimmt ist mir bereits aufgefallen.

Mein Endrohr ist rechts und am rechten Krümmer sehe ich weniger Anlassfarben als am linken. An den Krümmern dazwischen sieht man eine Steigerung der Temperaturen von rechts nach links.

Möglicherweise auch ein Grund der gegen eine 4 zu 1 spricht.
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Tscharlie
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Beiträge: 648
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BeitragVerfasst am: 24.09.2016, 20:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Din,

woher kommst Du?

Bist Du schon mal eine "echte" Xj 650 gefahren?
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Din
Schrauber
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Anmeldungsdatum: 24.09.2016
Beiträge: 34
Wohnort: Eisenhüttenstadt

BeitragVerfasst am: 24.09.2016, 20:20    Titel: Antworten mit Zitat

Brandenburg und bis auf die Abgasanlage sind nur Originalteile zu Aufbauen verwendet worden.
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