XJ TECHNIK FORUM
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Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    XJ TECHNIK FORUM Foren-Übersicht -> XJ 900 F 31A 58L 4BB
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xs.rüdiger
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BeitragVerfasst am: 03.01.2022, 14:08    Titel: Antworten mit Zitat

ich habe im Netz eine Zeichnung für dasAbsperrwerkzeug gefunden. Hitzefesten Siliconschlauch habe ich von meinen Verbrenner RC Cars.
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Grüße, Rüdiger aus MH
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ExCombie
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BeitragVerfasst am: 03.01.2022, 14:53    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
ich habe im Netz eine Zeichnung für dasAbsperrwerkzeug gefunden.


Dann fehlt dir noch eine Colortune Kerze, der Tassenstößel Niederhalter, Fühlerlehren und die Synchron Messuhren.

CO Messgerät wäre auch eine Alternative zu der Colortune, aber die Schrauben in den Krümmern sind meist so fest gegammelt, dass da ohne Aufwand nix geht.
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Zitat:
Wer seine Meinung nie zurückzieht, liebt sich selbst mehr als die Wahrheit.

Quelle: Joseph Joubert
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Crazy Cow
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BeitragVerfasst am: 03.01.2022, 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

Das größte Problem sehe ich darin, dass das Ding werkstattgepflegt ist.
Allgemein stellen die Junx den CO Wert auf Optimum. Yamaha gibt aber 3,5 vor, nicht etwa 2,2.*

Und Rüdiger hat, nicht hier aber ich habe es mir gemerkt, vor kurzem eine Frage nach einem einstellbaren Kupplungshebel gestellt. Das Schalten sollte also zügig vonstatten gehen, warten ist scheisse.

Axel zu deiner Frage:
Ja, die Pleuellager werden nur über kurze Drehsegmente im gegendruckfreien Bereich mit neuem Öl versorgt. Mehr noch: weil das so ist, ist immer an den jeweils anderen Pleuellagern genügend Vordruck vor der Austrittsöffnung, oder beim Einzylinder vor dem nächsten "Öffnungsintervall". Würde man den Querschnitt aller Austrittsöffnungen addieren, käme man zu dem Schluss, dass für den Dauerfluss die Pumpe größer sein müsste. Mit einem genügend feinem Messinstrument ist eine Schwingung im Öldruck messbar.
Die sogenannte "Scherstabilität", die in den Datenblättern von Öl angegeben ist bezieht sich u.a. auf den Umstand, dass zwischen den Schmierimpulsen das Öl nicht aus dem Lager gedrückt wird.

*Rüdiger: mach nur, aber erst messen, dann schrauben. Die allererste Messung ist auch wie beim TüV am Enttopf erlaubt. Ist die deutlich unter 3,5, kannst du immer noch frickeln.
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ExCombie
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BeitragVerfasst am: 03.01.2022, 18:42    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Die sogenannte "Scherstabilität", die in den Datenblättern von Öl angegeben ist

Bezieht sich auf die Haltbarkeit der Moleküle.
Womit in Hauptsache die Additive gemeint sind.
Die Grundöle sind weitestgehend gegen Scherung resistent.
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Zitat:
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Turbo-Opa
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BeitragVerfasst am: 03.01.2022, 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

Olaf hat folgendes geschrieben:
Und Rüdiger hat, nicht hier aber ich habe es mir gemerkt, vor kurzem eine Frage nach einem einstellbaren Kupplungshebel gestellt. Das Schalten sollte also zügig vonstatten gehen, warten ist scheisse.

Das muss nicht unbedingt mit der nötigen Kraft zu tun haben.
Ich habe das Glück dass meine Hände und die Griffweite sehr gut zu den serienmässigen Hebeln passt.
So kann ich auch die verstärkten Kupplungsfedern an dem einen Motorrad Minutenlang ziehen.
Was ich normalerweise nicht mache aber ich habe das mit stehendem Motor schon probiert.
Die Federn an dem zweiten Motorrad sind serienmässig aber die hat weniger Leistung und somit kein Durchrutschen.

Und wieso muss der Gang unbedingt sofort nach dem Ziehen des Kupplungshebels eingelegt werde? Klack - Rumms ...
Wenn die Ampel gelb wird zieh ich die Kupplung und nach maximal einer Sekunde geht der Gang geräuschlos rein.
Da ist die Ampel immer noch nicht grün aber die Getriebewelle die sich im Leerlauf noch mitgedreht hatte ist dann verlangsamt oder ganz im Stillstand.
Wenn die Kupplung denn tatsächlich sauber trennt ...

Gruss Axel und bleibt Gesund!
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ExCombie
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BeitragVerfasst am: 03.01.2022, 18:59    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Und wieso muss der Gang unbedingt sofort nach dem Ziehen des Kupplungshebels eingelegt werde? Klack - Rumms ...
Wenn die Ampel gelb wird zieh ich die Kupplung und nach maximal einer Sekunde geht der Gang geräuschlos rein.
Da ist die Ampel immer noch nicht grün aber die Getriebewelle die sich im Leerlauf noch mitgedreht hatte ist dann verlangsamt oder ganz im Stillstand.
Wenn die Kupplung denn tatsächlich sauber trennt ..


Wenn die Kupplung nicht richtig trennt, muss man die Scheibe auf planheit prüfen.
Ein zähes Öl oder/und niedrige Temperatur verschlimmern das Problem. Auch der Zug hat Einfluss.

Bei meiner 31A reichen bei kaltem Motor ein paar Sekunden gezogene Kupplung um den Knall zu vermeiden.


Mein 15w-40 aus dem Baumarkt macht das ganz gut, und viele VI Verbesserer, genau die, welche arg scherempfindlich sind, sind einfach zu teuer für das Billigöl.
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Zitat:
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Turbo-Opa
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BeitragVerfasst am: 03.01.2022, 19:27    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ein zähes Öl oder/und niedrige Temperatur verschlimmern das Problem. Auch der Zug hat Einfluss.

Bei meiner 31A reichen bei kaltem Motor ein paar Sekunden gezogene Kupplung um den Knall zu vermeiden.

Wir sprechen von der gleichen Technik der XJ. 650 oder 900 geben sich da nichts.
Die Turbo hat einige Besonderheiten aber die grundsätzliche Konstrukion des Motors ist gleich.

Niedrige Temperaturen und kaltes Öl verschlimmern den Knall.
Der Zug muss nur korrekt eingestellt sein und leichtgängig und korrekt verlegt dann macht der was er soll auch wenn es kalt ist.

Gruss Axel und bleibt gesund!
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Crazy Cow
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BeitragVerfasst am: 03.01.2022, 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

Turbo-Opa hat folgendes geschrieben:

Wir sprechen von der gleichen Technik der XJ. 650 oder 900 geben sich da nichts.

Gruss Axel und bleibt gesund!


Nur dass die 58L Kupplung 6 Federn und 9 Lamellen hat. Wie gesagt, in der GTS ist die auch verbaut und am Ende eines langen Tages geht fast nichts mehr, Handkrampfmäßig. Also stellt man sich die Kupplung so ein, dass sie möglichst leicht geht, bei der XJ den Ausrückhebel, den Zugverlauf und den Handhebel.
Speziell die Handhebeleinstellung kann aber dazu führen, dass bei erlahmter Hand, die Kupplung nicht mehr weit genug ausgehoben wird. Bei der 58l Kupplung beträgt der Gesamthub etwa 3mm für 18 Reibflächen. Das macht ca. 0,16mm Trenn-Hub im ausgekuppelten Zustand. Da finde ich es ganz normal, dass der Ölfim im kalten Zustand nicht trennt.

Ich habe das ja schon einmal beschrieben. Erster Start im LL dann ausmachen, zweiter Start mit eingelegtem ersten Gang und gezogener Kupplung.
Starte ich morgens gleich mit gezogener Kupplung und eingelegtem Gang, marschiert sie beim Starten los. Starte ich nur im LL, tut es trotz Kette einen gewaltigen Schlag beim Einlegen des Ganges. Die XJ hat dafür einen seoaraten Ruckdämpfer auf der Hilfswelle vor dem Winkeltrieb.
Dieser Schlag lässt sich im Prinzip auch bei warmen Motor nicht vermeiden, weil immer die im LL mitlaufende Abtriebselle "schlagartig" auf Null abgebremst werden muss. Das war bei der 41Y nicht anders und auch bei der 58l nicht.

Grüße, Olaf
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BeitragVerfasst am: 03.01.2022, 20:00    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wir sprechen von der gleichen Technik der XJ. 650 oder 900 geben sich da nichts.
Die Turbo hat einige Besonderheiten aber die grundsätzliche Konstrukion des Motors ist gleich.

Alles im grunde die gleiche Technik!
Feine individualle Unterschiede finden sich doch, vielleicht gar nicht so sehr zwischen den Modellen.
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xs.rüdiger
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BeitragVerfasst am: 03.01.2022, 21:27    Titel: Antworten mit Zitat

Crazy Cow hat folgendes geschrieben:
Und Rüdiger hat, nicht hier aber ich habe es mir gemerkt, vor kurzem eine Frage nach einem einstellbaren Kupplungshebel gestellt. Das Schalten sollte also zügig vonstatten gehen, warten ist scheisse.

Dieses Problem habe ich für mich ganz gut gelöst. Deinem Rat folgend habe ich den Kupplungszug gut durchgespült, danach merkte man schon dass die Seele viel leichter raus und rein zu schieben war. Danach den Zug etwas anders verlegt und den Ausrückhebel, da wo der Zug eingehängt wird, um 8 mm verlängert. Jetzt komme ich mit der Helbelkraft gut zurecht und die Kupplung trennt trotztdem sauber.

Zwar ist bis auf Tassenstößel Niederhalter alles andere vorhanden, aber ich werde das alles beim ersten Mal nicht ohne fachkundige Begleitung angehen. Bis die salzfreie Zeit kommt, werde ich wohl jemanden finden, der mich anlernt.
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Turbo-Opa
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BeitragVerfasst am: 03.01.2022, 21:55    Titel: Antworten mit Zitat

Sind schlappe 250 km bis zu mir.
Wenn Du das schaffen kannst bist Du willkommen.

Bettchen hab ich auch für Dich.

Details per PN wenn es denn so weit ist.

Gruss Axel und bleibt Gesund!
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xs.rüdiger
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BeitragVerfasst am: 04.01.2022, 00:56    Titel: Antworten mit Zitat

@ Axel, danke für Dein Angebot, da komme ich gerne drauf zurück.
Am 25.1. mache ich mich auf zu einem Treffen in Österreich. Dafür versuche ich momentan die Elektrik der XS vor der Salzlake zu schützen und sonst alles Winterfest zu machen.
Deshalb muss die XJ erst einmal warten, obwohl es mir in den Fingern juckt auch da dran zu werkeln. Alles neue reizt natürlich.

Wenn ich zurück bin melde ich mich gerne wieder bei Dir.

Jetzt noch eine Frage zum Ölstand. Zwischen Minimum und Maximum am Schauglas, wie viel cm³ Öl ist das etwa? Rein informativ um zu wissen, wie viel Öl man zum Auffüllen mitnehmen sollte.
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BeitragVerfasst am: 04.01.2022, 00:59    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Zwischen Minimum und Maximum am Schauglas, wie viel cm³ Öl ist das etwa?

1/2L
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