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Frankenflitzer - Wiedergeburt einer 51J


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DieLegende
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Anmeldungsdatum: 19.09.2006
Beiträge: 153
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BeitragVerfasst am: 21.11.2006, 14:16    Titel: Frankenflitzer - Wiedergeburt einer 51J Antworten mit Zitat

Moin!

Nachdem der Winter zum Basteln wie geschaffen ist, kann auch ich mich dem Ruf der Werkzeuge nicht entziehen.

Derzeit besitze ich zwei XJ 600, beide Modell 51J.

Fast im Originalzustand: Die Rote Zora (08/'88, 73 PS, 42.500 km)
Sehr pflegebedürftig: Mein Teileträger (09/'87, 50 PS, 52.000 km)

Eigentlich ist die ältere Maschine aber fast zu schade, um nur als ET-Lager für die Zora zu dienen. Ich habe also schon vor geraumer Zeit beschlossen, das Motorrad wieder aufzubauen.

Das Konzept steht bereits fest.
Während die Zora mein Tourenmaschinchen / Arbeitspferd ist und dementsprechend über TopCase, H&P-Koffer sowie einen vernünftigen Tankrucksack verfügt, soll die zweite XJ ein reiner Kurvenräuber ohne großartige Transportmöglichkeit werden.
Außerdem gefällt mir im Gegensatz zur rot-silberfarbenen Lackierung der Zora das Gelb-weiß-schwarz-Gemisch der zweiten Maschine nicht; auf diesen Punkt komme ich gleich detaillierter zu sprechen.

Der in der Überschrift erwähnte Name der Maschine kommt nicht von ungefähr. Immerhin bin ich gebürtiger Nürnberger, und deshalb gibt es für meine Freizeitmaschine nur einen möglichen Namen -

Frankenflitzer

Die Grundfarbe soll aus den fränkischen "Nationalfarben" Rot und Weiß bestehen. Wie ich diese anordne, ist mir noch nicht ganz klar, aber im Großen und Ganzen soll sich der rote Anteil oben befinden.
Eine andere Idee ist, die Maschine ganz in Rot zu lackieren und mit Weiß bestimmte Akzente zu setzen oder Kanten / Bestandteile zu betonen.
Als dritte Option bietet sich die Möglichkeit einer schwarzen Maschine mit roten Akzentstreifen. Das sähe bestimmt auch gut aus, ist aber derzeit des fehlenden Bezuges auf Franken wegen nicht unbedingt mein Favorit.
Beiderseits soll auf dem Tank der Fränkische Rechen seinen Platz finden:

Dazu kommt unten am Tank auf beiden Seiten die Shilouette von Nürnberg - mit Burg, selbstverständlich.

Die Originalverkleidung habe ich durch die EXS-Halbschale von Pichler ersetzt - mag das jeder finden, wie er mag. Obschon die Gesamtoptik der Verkleidung etwas klobig wirkt, so gefallen mir doch die integrierten Blinker sowie die Verkleidungsspiegel sehr gut. Der Windschutz soll auch etwas besser sein, habe ich mir sagen lassen.
Auf der Stirnseite der Verkleidung soll das kleine Nürnberger Stadtwappen thronen:

Der Bürzel soll mit dem großen Stadtwappen geschmückt werden, dem Adler mit Frauenkopf:


Dazu kommen folgende technische Änderungen / Reparaturen:
- Einrüstung Handbremspumpe GSF 600 Bandit
- Stahlflex vorne & hinten
- Einbau Tankverschluß Yamaha Aerox (schön flach!)
- Ersetzen der hinteren Blinker durch Miniblinker mit Karbonoptik
- Abbau sämtlicher Gepäckbrücken
- Integration der Uhr aus der XJ 900 F in die Tankanzeige
- Umrüsten von Michelin auf BT 45
- progressive Gabelfedern (wahrscheinlich Promoto, also Wilbers)
- Reparatur der eingerissenen Sitzbank
- Austausch der Krümmer (durchbrechende Rostpickel...)
- Austausch der beschädigten Zündkabel
- Einsetzen einer Gelbatterie
- Einsetzen stärkerer Kupplungsfedern von Lucas
- Entfernen der Drossel
- Einbau eines Öltemperaturmessers anstelle der Ablaßschraube
- Ersetzen des Spoilers durch Sturzbügel

Das reicht zwar für den Anfang, wahrscheinlich fällt mir aber im Laufe der Umbauarbeiten noch das eine oder andere ein, das man zusätzlich verbessern könnte.
Fotos gibt es auch demnächst, da die ersten Schritte bereits erfolgt sind.
Beim Einbau der EXS habe ich festgestellt, daß mir etliche Geweihteile fehlen. Zum Glück habe ich jemanden an der Hand, der mit der technischen Zeichnung (kostenlos von Pichler zugefaxt) etwas anfangen kann und mir die Teile herstellen will.
Den Tankverschluß der Aerox werde ich nicht direkt aufsetzen können, aber wozu gibt es die Flex? Den überstehenden Rand kann man damit wohl ganz passabel entfernen. Schwieriger stelle ich mir vor, die Öffnung passend und gleichmäßig zu vertiefen, damit sich mit dem neuen Tankverschluß eine durchgängig glatte Oberfläche ergibt - da werde ich mir wohl oder übel erst einen Tank zum Üben holen müssen.
Es sei denn, jemand von Euch kennt einen Tank mit 7 Verschlußschrauben, der auch gut auf die 51J paßt...

Auch die Öltemperaturanzeige macht mir Sorgen: Wo finde ich einen Sensor und eine Anzeige, die schon bei 20° C funktioniert und bis 140° C reicht?
Der Temperaturmeßbereich 60°/80° - 120° C reicht mir einfach nicht.

Na, noch Vorschläge? Den Wahnsinn, von Kette auf Kardan umzurüsten, bin ich von alleine losgeworden - für die Umbaukosten kann ich mir ja doch etliche Kettensätze holen...

Servus,

Holger
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3KN-Driver
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Beiträge: 136

BeitragVerfasst am: 25.11.2006, 00:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Holger,

Zitat:
Die Grundfarbe soll aus den fränkischen "Nationalfarben" Rot und Weiß bestehen. Wie ich diese anordne, ist mir noch nicht ganz klar, aber im Großen und Ganzen soll sich der rote Anteil oben befinden.
Eine andere Idee ist, die Maschine ganz in Rot zu lackieren und mit Weiß bestimmte Akzente zu setzen oder Kanten / Bestandteile zu betonen.
Als dritte Option bietet sich die Möglichkeit einer schwarzen Maschine mit roten Akzentstreifen. Das sähe bestimmt auch gut aus, ist aber derzeit des fehlenden Bezuges auf Franken wegen nicht unbedingt mein Favorit.
Beiderseits soll auf dem Tank der Fränkische Rechen seinen Platz finden:

Dazu kommt unten am Tank auf beiden Seiten die Shilouette von Nürnberg - mit Burg, selbstverständlich.



Ich kenn zwar Nürnberg nur vom vorbeifahren auf der Autobahn, finde allerdings die Idee der Farbgebung toll. Hoffe, dass du nach der Fertigstellung uns Fotos zeigst. Ansonsten große Erfolge beim Schrauben und Lackieren.

Tschüss Torsten
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DieLegende
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BeitragVerfasst am: 27.11.2006, 14:52    Titel: Antworten mit Zitat

Moin!

Erste Schrauberergebnisse gibt es bereits - aber eher dürftige. Die Bremspumpe der GSF 600 hatte den Rest einer Hohlschraube im Gewinde stecken. Nicht einmal mein Yamahahändler hat das bis jetzt wieder herausbekommen, also habe ich mir einen neue Bremspumpe organisiert - die müßte am Freitag oder Samstag da sein.
Die Miniblinker sind auch dran - na, sie waren es. Viel zu dunkel und viel zu nah am Rücklicht. Wenn ich bremse, übersieht man die doch glatt. Also kommen die wieder runter, die originalen sind auch nicht schlecht.
Einzig die EXS macht mir derzeit wirkliche Sorgen. Ich habe ja nur die Hauptbefestigung, welche die Halbschale vorne an der Lenkeraufnahme trägt. Die seitliche Fixierung muß ich improvisieren, bis ich nach Nürnberg zu dem Stahlfritzen komme, aber dafür habe ich ja mein Ersatzgeweih - das wird zerlegt und umgebaut. Ich weiß nur noch nicht, wie... Na, der Winter fängt ja gerade erst an.
Ein Problem an der Elektrik habe ich noch entdeckt: Der Frontscheinwerfer mag weder im Abblendlicht noch im Fernlicht funktionieren. Einzig das kleine Standlicht hält tapfer die Stellung. Mal sehen, wie der Kabelbaum aussieht...

Und Fotos gibt es natürlich - sobald ich meine Freundin überreden kann, mir den digitalen Apparillo auszuleihen. Meine eigene Kamera ist älter als ich und daher noch mit Filmen ausgestattet - das ergibt zwar ein besseres Bild, aber auch lägere Zeiten bis zu Entwicklung...

Servus,

Holger
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lutz
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BeitragVerfasst am: 30.11.2006, 22:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ein tolles Vorhaben, ich habe ähnliches vor mit meiner, im September erworbenen XJ aber sage doch mal wo bekommst du einen neuen Auspuffkrümmer her ?
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Ich werde etwas sinniges schreiben, wenn mir etwas unsinniges einfällt.
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Anmeldungsdatum: 19.09.2006
Beiträge: 153
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BeitragVerfasst am: 01.12.2006, 10:53    Titel: Antworten mit Zitat

Moin!

Von einem neuen Krümmer habe ich nie gesprochen.
Nein, da gibt es so ein komisches Onlineauktionshaus Laughing , bei dem derzeit ganze Horden von XJ 600 zerlegt werden... Irgendwie tut mir das zwar in der Seele weh, aber dafür läuft mein Maschinchen länger.
Fressen und Gefressenwerden...

Und was hast Du vor? Muß doch gleich einmal suchen, ob das schon hier im Forum steht...

Servus,

Holger
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lutz
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BeitragVerfasst am: 01.12.2006, 21:41    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe eine XJ 600 51 j Bj 89 erstanden, die in schmutzig Blau lackiert wurde ohne die Aufkleber zu entfernen.
Technisch ist das Mopped jetzt auf einen Top Stand jetzt soll Sie Lakiert werden und alle Aluteie poliert werden.

Wenn du mir schreibst wie ich hier ein Foto einstellen kann, kann ich ja einen Entwurf einstellen.
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BeitragVerfasst am: 04.12.2006, 12:24    Titel: Antworten mit Zitat

Du kannst z.B. bei imageshack.us (damit mache ich das halt) oder einem anderen Anbieter Bilder kostenlos einstellen und dann über die Fuktion "img" (oben rechts beim Erstellen eines Beitrages) das Bild direkt anzeigen lassen. Oder aber Du setzt einen Link über "url" ein, dann sieht man das Bild nicht direkt, sondern eben als Link.

Als Beispiel meine "Rote Zora" - das ist die einsatzbereite Transportmaschine:

1. Bild auswählen, das Du hochzuladen gedenkst.

2. Speicheranbieter öffnen

3. Auf Durchsuchen klicken, evtl. unter "Resize Image" die Größe ändern.
=> Ich nehme hier 800x600 Pixel.

4. Mittels "Host it!" den Upload starten.

5. Warten... warten... warten...

6. Aus den nun dargestellten Adreßzeilen die unterste nehmen und den Inhalt komplett kopieren.

7a. Den Inhalt als Link einstellen:
http://img132.imageshack.us/img132/7089/seite06ps8.jpg, das funktioniert via [ url ]http://xyz.de[ /url ] (nur ohne Leerzeichen)

ODER

7b. Das Bild darstellen:
,
das funktioniert über [ img ]http://xyz.de[ /img ] (ebenfalls ohne Leerzeichen).

Alles klar soweit?

Das hier ist übrigens der künftige Frankenflitzer eine halbe Stunde nach Übernahme:



Viele Grüße,

Holger
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Zuletzt bearbeitet von DieLegende am 28.12.2006, 10:34, insgesamt einmal bearbeitet
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lutz
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BeitragVerfasst am: 04.12.2006, 21:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hier mal mein erster Entwurf.

Dein Frankenflitzer macht aber noch einen sehr guten Eindruck und die Rote Zora hast du ja auch gut in Schuss.



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Beiträge: 153
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BeitragVerfasst am: 05.12.2006, 13:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hm.

Das sieht auch nicht schlecht aus. Hast Du schon darüber nachgedacht, die Verkleidungskanten mit weißen oder silberfarbenen Zierleisten zu versehen?
Nur ein spontaner Vorschlag von mir.

Servus,

Holger
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Beiträge: 53
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BeitragVerfasst am: 05.12.2006, 20:54    Titel: Antworten mit Zitat

Ja Habe ich,
ich habe es auch schon gezeichnet dann sieht es aber wieder gewöhnlich aus und die Linie des Moppeds wird auch kappud gemacht.
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BeitragVerfasst am: 12.12.2006, 10:51    Titel: Antworten mit Zitat

Sodala - mein Schloßsystem (FJ 1200) ist da, der Basteltank wohl morgen oder übermorgen.

Bislang sieht die Planung so aus, daß ich die überstehende Kante der Originalöffnung abflexe, abschleife und dann eine Mulde in das Metall hämmere, in die ich dann möglichst paßgenau den Tankverschluß der FJ 1200 setze.
Damit das System funktioniert und möglichst auch hält, werde ich wohl mit Flüssigmetall arbeiten müssen, habe dieses aber noch nie gemacht.

Nun meine Frage dazu:
Gibt es beim Verkleben mit Flüssigmetall (mal abgesehen vom trockenen / fettfreien / sauberen Untergrund und einer vernünftigen Temperatur) irgendwelche Punkte, die gesondert betrachtet werden müssen?

Danke und Servus,

Holger
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Beiträge: 153
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BeitragVerfasst am: 28.12.2006, 10:31    Titel: Neuer Sachstand Frankenflitzer Antworten mit Zitat

Moin!

Aufgrund der vielen Wochenendtouren meiner Freundin und mir habe ich in den letzten Wochen leider nicht allzuviel geschafft, aber erste Schritte sind besser als gar nichts.
Was ist insgesamt geschehen?
- Umrüstung auf Stahlflex
- Umbau des Cockpits auf XJ 900(F) - Standard, also mit Uhr
- Demontage Gepäckmöglichkeiten
- Anbau Pichler EXS (nur Hauptträger, Rest muß noch angefertigt werden )
- Versuch mit Miniblinkern hinten - bloß weg damit! Tagsüber, oder wenn ich nachts bremse, sieht man die trotz EG-Freigabe nicht mehr...

Das ist eine Seitenansicht von vor zwei Wochen:

Die fehlende Seitenverkleidung ist mittlerweile schwarz-rot, da habe ich nämlich vom Urmodell 1984 die hübsche Variante ersteigern können.

Hier noch einmal aus etwas größerer Höhe fotografiert:


So sieht der Flitzer nun von vorne aus:


Man erkennt deutlich die höhere Scheibe - vor allem im Vergleich zur Zora, die hinten in der Garage schläft.

Was mir nach wie vor Probleme bereitet, ist die Elektrik - immer noch die Versorgung der Frontlampe und der Hupe.
Mittlerweile habe ich die Maschine genug durchgeprüft, um den Fehler im Kabelbaum vermuten zu dürfen. Beide hängen zudem ja am selben Strang.
Bei nächster Gelegenheit werde ich mir also entweder einen gebrauchten besorgen und einbauen, damit habe ich zugleich wieder eine Reserve für Schadensfälle. Oder aber ich bin so verrückt, die Maschine zu zerlegen und diese mistigen Kabel auf einen Bruch hin zu untersuchen - möglicherweise unter dem Tank, das ist meine große Hoffnung. Zumindest werde ich dort zuerst nach einer Quetschung suchen.

Das ist das noch leere Cockpit:


Mittlerweile ist das auch erledigt, die Instrumente sitzen wieder da, wo sie hingehören.
Deutlich zu sehen ist der noch störende Halter des alten rechten Rückspiegels, aber der wird sich nur mit Gewalt lösen lassen, so fest, wie er sitzt. Mal sehen, was das WD 40-Bad bringt.
Außerdem habt Ihr wohl schon entdeckt, daß noch die alte Bremspumpe auf dem Lenker sitzt. Das wird sich erst nächsten Winter mit dem nächsten Bremsflüssigkeitswechsel ändern. Bislang war ich jedenfalls zu faul, mir die nötige Doppelhohlschraube zu besorgen - die der Bandit ist nämlich kleiner im Durchmesser.

Ich halte Euch auf dem Laufenden!

Servus,

Holger
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Beiträge: 153
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BeitragVerfasst am: 09.01.2007, 11:25    Titel: Antworten mit Zitat

Sodala - das nächste Wochenende ist verstrichen, und natürlich habe ich an der Maschine wieder gebastelt.
Die Fortschritte:

- Kettenblatt gewartet. Dazu mußte ich mich durch vier Zentimeter Dreck, Fett und Ölschlick wühlen, um das Zahnrad überhaupt zu finden. Mir scheint, der Vorbesitzer hat sich auf den Scottoiler verlassen, ohne die Kette dabei zu reinigen...

- Befestigung des Lampengehäuses in der Halbschale - mit Stahlfedern, weil es keine passenden Schrauben mehr zu geben scheint. Deren Enden habe ich hinter dem Sockel aber ineinander verschlungen, und die Konstruktion hat sich als sehr zuverlässig erwiesen.

- Austausch des Tanks - am ursprünglich montierten Tank kann ich mich jetzt austoben, was den Einbau des Klappverschlusses betrifft. Bis dahin steht dieser im Keller.

- Erneute Entlüftung der hinteren Bremse - da war doch noch ein wenig Luft im System.

- Anschluß des Uhrenkabels an die Hauptsicherung. Damit habe ich eine dauerhafte Anzeige, die Uhr kann aber nur eingestellt werden, wenn die Zündung eingeschaltet ist => Verhindert das Herumpfuschen von "Betrachtern".

- Höhersetzen der Verkleidung. Nun sitzt sie endlich fest. Die Seitenteile flattern zwar ein wenig, das stört den Geradeauslauf ohne Hand am Lenker aber nicht im Mindesten.

Das Motorrad mußte natürlich im Rahmen einer Probefahrt getestet werden.

Von Flensburg aus machte ich mich also bei düsterem, aber trockenem Wetter auf den Weg nach Schleswig - hierzu wählte ich die Strecke über Oeversee. Ein Abstecher über Land nach Tarp und Jerrishoe, dann weiter gen Süden. Das Wetter hatte entdeckt, daß ein Motorradfahrer sich in seine Hände begeben hatte, also nutzten die Wolken das auch aus.
In Schleswig weiter nach Osten, in Richtung Kappeln. Hier öffnete der Himmel mit feinem Nieselregen seine Pforten, noch nicht drastisch, aber die Sorte Regen, die einem den ganzen Tag versauen kann.
Kurz hinter Rabenkirchen führt eine schöne - selbst für nicht plattdeutsche Verhältnisse - kurvige Strecke via Oersberg nach Kappeln.
Von der Nordsee her kam nun allerdings noch schlechteres Wetter, die Tropfen wurden immer größer und zahlreicher, was sich auf den restlichen 100 Kilometern zurück nach FL nicht mehr änderte... Zum Glück habe ich eine vernünftige Kombi, sodaß ich darin nur etwas "angefeuchtet" wurde.
Ein Abstecher an meinen ehemaligen Stützpunkt, danach kehrte ich zurück zur B 199. Diese führte mich über Gelting und Steinbergkirche zurück nach Flensburg.

Die aus der Probefahrt gezogenen Schlüsse:

1. Der Kupplungshebel sitzt ungünstig - ich muß das komplette Bauteil um ca. 10° nach unten drehen.
2. Der Gangwahlhebel sitzt in Ruhestellung zu hoch.
3. Die Verkleidung sitzt gut, lediglich das Licht ist einen Tick zu hoch eingestellt.
4. Der Motor ist unkultiviert geworden. Vergasersynchronisation, Gemischregulierung, Ventilspiel, selbst die Einstellung der Leerlaufdrehzahl - das alles ist wenig zufriedenstellend.
5. Die vom Vorbesitzer montierten Michelinmännchen werden bei passender Gelegenheit durch BT 45 ersetzt. Das geht das ja gar nicht...

Für die Farbgebung habe ich mich nun, da die Maschine so vor mir steht, engültig entschieden. Im Prinzip bleibt es beim aktuellen Stand.

- Die Halbschale bleibt mit Ausnahme der Seitenflügel rot, die restlichen Teile werden wieder schwarz lackiert, auch der Bugspoiler (Sobald ich die im Laufe der Zeit eingerissenen Halterungen wieder verschweißt habe). Natürlich kommen die Pichler-Aufkleber herunter...

- Der Tank wird beidseitig mit dem fränkischen Rechen dominiert.
- Die Silhouette von Nürnberg wird als schwarzer Schatteriß über dem Scheinwerfer erscheinen. Darüber prangt dann das kleine Nürnberger Stadtwappen etwa so groß wie meine Handfläche.
- Auf das große Nürnberger Wappen verzichte ich - das Heck bleibt schwarz.

So soll das dann aussehen:


Noch ein paar aktuelle Ansichten:

Hier das Cockpit mit der Uhr in der Tankanzeige


Einmal im Halbprofil rechts


Servus,

Holger
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Anmeldungsdatum: 19.09.2006
Beiträge: 153
Wohnort: LKr. LAU

BeitragVerfasst am: 27.04.2007, 10:23    Titel: Antworten mit Zitat

Moin, allerseits!

Mittlerweile ist einiges an Zeit vergangen, und es hat sich auch einiges geändert.

Im Januar hat mich der vormontierte Macadam auf nasser Straße im Stich gelassen, sodaß ich die Maschine kontrolliert ablegen mußte, um nicht in meinen Vordermann zu rauschen. Der Sturm hat in der Nacht die Maschine gleich noch einmal umgeschmissen.
Eine Woche später hatte ich endlich BT 45 auch auf dieser Maschine - Schnauze voll vom Michelinscheiß.
Vier Wochen später hat mich der Sturzbügel ausgehebelt.
Ich habe gleich die andere Seite auch noch an den Motor herangedrückt, jetzt habe ich die ursprüngliche Schräglagenfreiheit wieder.

Summa summarum habe ich die geborstene Pichlerverkleidung entfernt und nun eine nackte 51J mit Doppelscheinwerfer und doppelter Hupe.
Da der Motor nach wie vor Öl frißt und ich sie gerne auf 73 PS aufmachen will, habe ich mir in der Bucht eine zur Crossmaschine umgebaute offene 51J als Teileträger geholt. Passend dazu gab es noch einen weiteren Motor, beide verbastelt und völlig falsch eingestellt.

Statt der teueren Entdrosselung durch die Werkstatt tausche ich nun einfach die beiden Vergaser. Aus den drei Motoren nehme ich die besten Teile und mache einen vernünftigen daraus, sodaß ich im Herbst eine gute neue Maschine habe. Bilder nach Abschluß des Umzuges!

Servus,

Holger
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Anmeldungsdatum: 06.05.2007
Beiträge: 16
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BeitragVerfasst am: 26.05.2007, 17:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Holger,

wie weit biste denn mit dem Umzug? Ich würde gerne sehen, wie das Bike mit den Doppelscheinwerfern aussieht. Bin nämlich auch am Überlegen, ob ich meine 51J nicht nackich machen soll.

Gruß
Joachim
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