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Vergaser einstellen/synchronisieren, ruckelt bei 5000 U/min



 
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anakin67
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Anmeldungsdatum: 06.11.2011
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BeitragVerfasst am: 06.11.2011, 22:58    Titel: Vergaser einstellen/synchronisieren, ruckelt bei 5000 U/min Antworten mit Zitat

Hallo, meine Alte ruckelt bei ca 5000 bis 6000 U/min, ist etwas lästig im 5ten beim Beschleunigen muss ich dann immer zurück schalten.

Sie zieht bis 5 und ab 6 sauber durch, nur dazwischen ruckelt und stottert sie.

In der Werkstatt meinte man, das könnte teuer werden, seien schnell mal 400 Euro wech...

Stimmt das..?

Kennt einer einen der das auch so kann im Ruhrgebiet nahe Duisburg..?

Vielen Dank
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>Norbert< xj750
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Anmeldungsdatum: 20.08.2008
Beiträge: 2590
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BeitragVerfasst am: 06.11.2011, 23:20    Titel: Re: Vergaser einstellen/synchronisieren, ruckelt bei 5000 U/ Antworten mit Zitat

anakin67 hat folgendes geschrieben:


In der Werkstatt meinte man, das könnte teuer werden, seien schnell mal 400 Euro wech...

Stimmt das..?


Klar. Es gibt jede Menge Werkstätten wo alles Mögliche ganz schnell teuer werden kann und ratzfatz auch mal mehr als 400€ auf der Rechnung stehen, auch Werkstätten die sonst wenig können kriegen dies immer wieder zuverlässig hin.

Nur ob dein XJ-Problem dann auch tatsächlich gelöst ist ?

Das beschriebene Ruckeln kann nämlich durchaus mehrere Ursachen haben. Heute hatten wir beim Weserberglandstammtisch nämlich noch über Karls XJ gesprochen, der ein ganz ähnliches Problem an seinem Möppi hat. Ich wage mal nen Schuss ins Blaue, und behaupte, das nicht sychronisierte Vergaser eher nicht die Ursache für Probleme im mittleren Drehzahlbereich sind, die Synchronisierung macht sich eher im Leerlauf und bei der Gasannahme im unteren Drehzahlbereich bemerkbar.

Als Duisburger kannst du z.B. mal hier vorbeifahren

http://xjfahrer.bboard.de/board/f-62987920nx52848-94.html

Der Abend kostet dich vermutlich zwei Michkaffee, und du triffst zumindest schon mal einige Leute, die etwas von der Materie verstehen und sich deine XJ interessiert einmal anschauen werden. Und ein paar aus dem Forum lernst du dann auch gleich kennen.

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Crazy Cow
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Wohnort: Region Darmstadt

BeitragVerfasst am: 06.11.2011, 23:54    Titel: Antworten mit Zitat

Das LL System der BS35/36 Vergaser reicht genau bis in diesen Drehbereich.
Man kann es aber nicht so weit mit den Einstellschrauben beeinflussen. Vielmehr liegt eine andere Störung nahe: Von der LL Düse führt ein Kanäle System hoch über die Drosselklappe. Es ist leider seit Wegfall des Normalbenzins nicht mehr zu vermeiden, dass sich Alukorrosion dort bildet und die Kanäle sich vererngen. Eine Sklerose praktisch.

Ich weiss nicht, ob es je jemandem gelungen ist, das Aluxid zu lösen. Ich würde die Vergasergehäuse nach Zeichnung aufbohrenn die Kanäle freibohren und wieder verschliessen. Das macht aber keine Werkstatt.

Sorry, die überprüfen den Erfolg ihrer Arbeit mit einem CO Tester. Und genau das führt zu dem beschriebenen Effekt.
Ich würde das Phänomen mit Konstantfahrruckeln in einen Topf werfen und das kriegt man weg, wenn man mit dem Gehör einstellt nicht mit einem Tester.

Du brauchst eine unabhängige Zweiradwerkstatt mit einem 70 Jahre alten Meister.

Olaf
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anakin67
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Beiträge: 8
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BeitragVerfasst am: 06.11.2011, 23:54    Titel: Antworten mit Zitat

super tipp, vielen dank..!!
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Eddie
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BeitragVerfasst am: 07.11.2011, 17:56    Titel: Antworten mit Zitat

@ anakin67
Genau solche Unarten habe ich letzte Woche gerade einer Maxim abgewöhnt. Die hat 4 Mikunis BS 33, die bis auf die Chokebetätigung deinen gleichen. Nach dem Vollwaschgang, Einstellung und Einbau fiel mir auf, dass das Loch um 4000 bis 6000 Touren kleiner, aber noch nicht ganz weg war, und das Standgas war unruhig, schwer einzustellen und blieb nicht auf seiner Drehzahl. Abhilfe brachte das Reinigen der je 3 Nebenbohrungen mit einem gekürzten Düsenbohrer aus der Schweißbrennerkiste. Da war wohl genau das, von dem Olaf schrieb, beim Ultraschallen nicht ´raus gegangen. Danach lief alles wunderschön. Übrigens reicht nach meiner Erfahrung Vorsynchronisieren im ausgebauten Zustand völlig aus. Die Prozedur am Fahrzeug mache ich nur noch zum prüfen nicht ausgebauter Vergaser.


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Gruß. Eddie,
-
un Agathe nickt mi´m Kopp.
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Gerhard aus HH
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BeitragVerfasst am: 07.11.2011, 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

genau dort habe ich auch gepopelt.. 3 maliges ultraschallreinigen.. nichts genutzt.
ein einzelnes Drähtchen eines Bowdenzugseils brachte dann schließlich den erwünschten Durchlass.
Die Mähre wurde vorher auch kaum gefahren.. stand monatelang bei Wind und Wetter draußen...
.
Nicht nur das sondern auch das Durchbohren der Kaltsartdüsen brachte dann den erwünschetn Erfolg des "sauberen Leerlaufs" mit Choke und rundem, befriedigenden Laufs in allen Drehzahlbereichen.
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Gruß Gerhard
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Crazy Cow
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Wohnort: Region Darmstadt

BeitragVerfasst am: 07.11.2011, 21:58    Titel: Antworten mit Zitat

Man kann froh sein, wenn sich der Rotz in der Nähe der Ausgangsbohrungen sammelt. Es gibt halt schon ein paar 90Grad Stöße im Inneren des Vergasers. Meist ist aussen ein Stopfen zu sehen oder ein Anguss.

Noch ein gutes Werkzeug zum Reinigen ist Federdraht. Eine Kugelschreiberfeder hat meist nur 0,3mm. Schön langsam recken, dass sie nicht bricht und los gepopelt.
Ebenso wichtig wie der LL-Bypass ist die Durchgangsbohrung von der Schwimmerkammer zur Nebenhöhle. Sie wirkt sich nicht nur auf den Kaltstart aus. Offen und verstopft mach einen Unterschied von bis zu einer Umdrehung an der LL Gemischschraube. Warum weiss ich nicht.

Ultraschall ist schon in Ordnung, aber es löst den Dreck nur, transportiert ihn nicht raus. Gute Erfahrung habe ich mit Motoröl zum Spülen gemacht. Das geht nicht am Dreck vorbei, sondern nimmt ihn mit. Nach dem Ultraschallbad einen Tropfen auf die Öffnung und mit Pressluft durchgeblasen, das geht dann richtig schwer. Wenn´s zur anderen Seite rauskommt, mit Benzin und Pressluft nachspülen.

Olaf
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anakin67
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Beiträge: 8
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BeitragVerfasst am: 07.11.2011, 22:04    Titel: Antworten mit Zitat

@eddie: wohlan, das klingt logisch und plausibel...jetzt muss ich mir nur noch einen suchen der mir das kostengünstig macht... Laughing
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>Norbert< xj750
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Beiträge: 2590
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BeitragVerfasst am: 07.11.2011, 23:30    Titel: Antworten mit Zitat

Crazy Cow hat folgendes geschrieben:
Gute Erfahrung habe ich mit Motoröl zum Spülen gemacht.


Mehr oder weniger regelmäßig klein weinig Zweitaktöl mit in den Tank "löst" manches Vergaserproblem tatsächlich im Nu. Etliche Ablagerungen werden angelöst und beim Fahren einfach mit rausgezogen Very Happy

Für positive Überraschungen sorgt bisweilen auch dieses Zeugs hier

http://www.louis.de/_20b64b3576e473f6fb02f7396812e91385/shop/shop_article_big.php?IMG=10004088_970_FR_04&TITLE=10004088

13.45 bei Louis. Also bevor man alles auseinanderbaut oder viel Geld in die Werkstatt bringt: einen Versuch wert.
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Gerhard aus HH
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Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 11.11.2011, 17:45    Titel: Antworten mit Zitat

Crazy Cow hat folgendes geschrieben:
Man kann froh sein, wenn sich der Rotz in der Nähe der Ausgangsbohrungen sammelt. Es gibt halt schon ein paar 90Grad Stöße im Inneren des Vergasers. Meist ist aussen ein Stopfen zu sehen oder ein Anguss.

Noch ein gutes Werkzeug zum Reinigen ist Federdraht. Eine Kugelschreiberfeder hat meist nur 0,3mm. Schön langsam recken, dass sie nicht bricht und los gepopelt.
Ebenso wichtig wie der LL-Bypass ist die Durchgangsbohrung von der Schwimmerkammer zur Nebenhöhle. Sie wirkt sich nicht nur auf den Kaltstart aus. Offen und verstopft mach einen Unterschied von bis zu einer Umdrehung an der LL Gemischschraube. Warum weiss ich nicht.

Ultraschall ist schon in Ordnung, aber es löst den Dreck nur, transportiert ihn nicht raus. Gute Erfahrung habe ich mit Motoröl zum Spülen gemacht. Das geht nicht am Dreck vorbei, sondern nimmt ihn mit. Nach dem Ultraschallbad einen Tropfen auf die Öffnung und mit Pressluft durchgeblasen, das geht dann richtig schwer. Wenn´s zur anderen Seite rauskommt, mit Benzin und Pressluft nachspülen.

Olaf

Dünne Wäscheleine mit eingearbeitetenm dünnen Draht.. der Draht ist super..

für dünneres Zeugs
guckstu hier:

http://www.vornbaeumen.de/dynpics/V002_200811_Draehte_und_Drahtseile.pdf

oder im Baumarkt: Stahlseil für Fahrradgangschaltungen.. kostet ca. 2 €
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Gruß Gerhard
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Gerhard aus HH
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Anmeldungsdatum: 23.11.2005
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BeitragVerfasst am: 11.11.2011, 17:47    Titel: Antworten mit Zitat

ich glaube, das Zeugs kannste überall durchfädeln und durchziehen.. dann ists saubäääääärrrrr!

http://www.wirtschaftsrat.de/wirtschaftsrat.nsf/id/carl-stahl-gmbh-hidden-champion-in-der-sektion-esslingen-goeppingen-de

http://www.as-feinstseile.de/produktion.php
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