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Vergaser Synchronisieren??? ich kriegs irgentwie nich hin...


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suma
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Anmeldungsdatum: 18.03.2013
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BeitragVerfasst am: 18.03.2013, 23:49    Titel: Vergaser Synchronisieren??? ich kriegs irgentwie nich hin... Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,
Da ich neu in diesem Forum bin und auch ziemlich neu in der Schrauberwelt bin wollt ich mal direkt mit ner Frage anfangen!Ich habe mir letzten Sommer eine Xj 650 Bj. 1980 gekauft die bis dahin nur 33000 km gelaufen war für.... 650euronen mit neu TÜV neuen Reifen und ner neuen Stahlflex Bremsleitung!!!Lief einwandfrei bis nach ner größeren Tour nach Tschechien nur in der letzten Zeit lief sie nicht mehr so toll.Ich habe vor 3 Tagen das Ventilspiel überprüft und eingestellt (musste 3 shims beim Einlass Tauschen) und habe mich heute an das synchronisieren der Vergaser ran gemacht mit dem Carbtune Unterdruckmesser. Wie erwartet liefen alle 4 Vergaser ziemlich unterschiedlich.Lief alles noch trotzdem ganz gut bis ich angefangen habe die Vergaser paarweise anzupassen...jetzt habe ich sie einigermaßen gleichmäßig laufen aber der Motor dreht im Leerlauf auf 3000Umdrehungen hoch und die Schläuche vom Carbtune gehen flöten durch kleine Rückstöße...kann mir jemand was dazu sagen oder gibt es jemand aus Köln der mir vielleicht beim synchronisieren helfen könnte.Hab davor noch nie Vergaser synchronisiert und steh da ein bisschen aufm Schlauch...
Vielen Dank im voraus und Schöne Grüße aus Köln Smile
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Crazy Cow
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BeitragVerfasst am: 19.03.2013, 01:00    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Tag Fremder!

Es ist unwahrscheinlich, dass der Motor früher gut brummte und sich allein durch eine Fahrt ins Ausland die Vergaser verstellt haben. Die Ursache wird das einstellen der Einlassventile sein, die Steuerzeiten verschieben sich ja dadurch auch.

Da ich ohne jegliche Messgeräte meine Vergaser einstelle, kann ich nur vermuten, was du falsch gemacht hast. Du musst natürlich so gut es geht auf den niedrigsten Leerlauf einstellen und die richtige Reihenfolge beachten.

1. Stelle sicher, dass der Gaszug sich nach dem Aufsetzen des Tanks nicht verklemmt hat.
2. Beginne mit der Schraube zw. Zylinder 2 und 3. Soweit verändern, dass der LL am niedrigsten ist. Sobald eine Seite mehr zieht als die andere, steigt die Drehzahl. Wolln wir nicht.
3. Balance zw. Zyl. 1 und 2 auf die gleiche Weise herstellen, dann zw. 3 und 4.
Es kann sein, dass du zwischendrin die LL Drehzahl mit der Handschraube etwas nachregeln musst.
Abschliessend noch mal das gleiche zw. 2 und 3 kontrollieren. Wenn du alles richtig gemacht hast, steigt die Drehzahl, egal ob du nach rechts oder links drehst. Jeweils den tiefsten Punkt finden.
4. Jetzt die LL Gemischregulierschrauben synchronisieren, zunächst mechanisch. Alle ganz zu und wieder 2 ganze Umdrehungen auf. Der Motor wird anspringen und nach dem Gasgeben ganz langsam in den LL zurückfallen aber ausgehen. Dann alle vier Schrauben jeweils eine viertel Umdrehung fetter, bis der Motor schnell in den LL zurückfällt und stabil weiterläuft.
5. Jetzt kannst du dein Carbtune Zeug dran hängen und noch mal leicht die Balance nachregeln. Es wird etwa 1/8 Umdrehung pro Schraube sein und die Drehzahl steigt dabei. Zwischendrin mit der Handschraube runter drehen.

Die LL Gemischregulierschrauben geben Bypassbohrungen vor und über den Drosselklappen frei. Es empfiehlt sich nicht, eine Gemischkontrolle mit CO Messung vor dem Synchronisieren vor zu nehmen. (Danach ehrlich gesagt auch nicht.) Smile

Viel Spazz bei der Arbeit und hier.

Olaf
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Eddie
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BeitragVerfasst am: 19.03.2013, 10:52    Titel: Antworten mit Zitat

Moin.
Wer weiß denn, in welchem Erhaltungszustand Sumas Vergaser sind? Und dann soll jetzt Synchronisieren alles heilen? Da wäre mir meine Zeit zu schade.

Ich halte wenig bis garnichts vom Synchronisieren am Fahrzeug. Das kann ich auch detailiert begründen. In Suma´s Fall würde ich die Vergaser herausnehmen, gründlich reinigen (lassen), penibel die Niveaus einstellen und die Drosselklappen auf Gleichstand bringen. So vorbereitet, erübrigt sich ein Synchronisieren im eingebauten Zustand.
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Gruß. Eddie,
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un Agathe nickt mi´m Kopp.
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Crazy Cow
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BeitragVerfasst am: 19.03.2013, 12:25    Titel: Antworten mit Zitat

Eddie hat folgendes geschrieben:
Moin.
Wer weiß denn, in welchem Erhaltungszustand Sumas Vergaser sind? Und dann soll jetzt Synchronisieren alles heilen? Da wäre mir meine Zeit zu schade.

Ich halte wenig bis garnichts vom Synchronisieren am Fahrzeug. Das kann ich auch detailiert begründen. In Suma´s Fall würde ich die Vergaser herausnehmen, gründlich reinigen (lassen), penibel die Niveaus einstellen und die Drosselklappen auf Gleichstand bringen. So vorbereitet, erübrigt sich ein Synchronisieren im eingebauten Zustand.


so isset.
ich denke auch, oftmals wird Verschmutzung oder Versprödung mit synchronisiert.
Um ordentliche Reinigung und Sichtkontrolle kommt man nicht herum.
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maximsiggi
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BeitragVerfasst am: 23.03.2013, 16:28    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist mir neu.
Mußte bisher immer die Vergaser synchronisieren, wenn ich die Ventiele eingestellt habe oder die Vergaser gereinigt hatte. Und auch zwischendurch, wenn ich längere Zeit gefahren bin und der Motor im Stand unrund lief, habe ich die Vergaser synchronisiert. Habe auch das Teil von Carbtune. Damit dauert das ganze 2 bis 3 Minuten und gut ist.

Wie bringt Ihr die Drosselklappen 100% auf Gleichstand?
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Gruß aus Dortmund von
Siggi

Je größer der Dachschaden, um so besser der Blick auf die Sterne.
Fahre momentan: XJ650 MAXIM; XJ 900 N;
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Eddie
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BeitragVerfasst am: 23.03.2013, 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo.
Ich mach´s immer so, hier an zwei Mikuni BDS 34 gezeigt:



Zuerst stelle ich mit der Drosselklappen-Anschlagschraube die Drosselklappe, die direkt am Gaszug hängt, so ein, dass ein 0,7er Draht gerade noch durchpasst. Geht natürlich auch mit jedem ähnlichen Gegenstand.



Dann bringe ich die anderen Drosselklappen nacheinander mit ihrer jeweiligen Synchronisierschraube auf das gleiche Maß. Wenn ich jetzt anschliessend die Anschlagschraube wieder zurück drehe, sind alle Klappen zu. Aus dieser Stellung heraus teste ich dann nochmals, ob alle Klappen sich genau gleich aus ihrer Ausgangsstellung heraus beginnen zu bewegen.

Um das nochmal klar zu machen: Ich will niemand daran hindern, die schönen teuren, aber meist ziemlich ungenauen Synchronisiergeräte zu benutzen. Ich halte es nur für unnütz, während Ablagerungen in Brennräumen und Verschmutzungen in vielen anderen Bereichen für Ungenauigkeit sorgen. Diese allein über eine Druckmessung und die Klappenstellungen zu korrigieren, ist illusorisch. Die Gemischzusammensetzung bleibt bei ungleich stehenden Klappen dem Zufall überlassen.

Aber macht ihr nur. Hunderte "Synchronuhren" warten noch auf Käufer.
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Gruß. Eddie,
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Crazy Cow
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BeitragVerfasst am: 23.03.2013, 19:54    Titel: Antworten mit Zitat

Die Vergaser haben direkt an der geschlossenen Drosselklappe die Bypassbohrungen für das LL Gemisch. Mindestens eine direkt auf der Schliesslinie, meist zwei oder drei dahinter, wenn die Klappe zu ist.

Ich stelle im ausgebauten Zustand immer alle Drosselklappen so ein, dass das vordere Loch oder Lochpaar zur Hälfte geschlossen ist. Versteckt man sie ganz, läuft der Motor nicht.

Jedwede Einstellung, die dann noch mit Messgeräten möglich ist, hilft Falschluft an der Drosselklappenwelle zu kompensieren. Dabei wird aber eine Drosselklappe im Idealfall so wenig bewegt, dass sich die Einstellung nicht auf das Teillastverhalten auswirkt.
Ein bloßes Drehen anhand eines zweifelhaften Messinstrumentes, unterschiedlicher Kompression oder neuer Ventileinstellung ohne Sichtkontrolle oder mech. Vorrichten führt genau dazu, dass mit dem LL auch gleich ein ganzer Teillastbereich beeinflusst wird.
Der YICS Aufbau ist insgesamt so leistungsfähig, dass er kleine Differenzen einfach wegsteckt. YICS macht im LL-Bereich die Batterie zu einer Einvergaseranlage.

Ein Einvergaser würde auch für jeden Zylinder die Klappe gleich weit öffnen, ein schwächerer Zylinder nimmt sich halt weniger.
Die zylinderbezogene Vergasereinstellung optimiert die Gemsichzusammensetzung (also das Ergebnis für den CO2 Tester) aber immer nur unter lastfreien Laborbedingungen. Kein Mensch weiss, ob das Ergebnis für erhöhte Last im vierten Gang taugt.

Das LL verhalten nach dem Einstellen der Ventile würde ich versuchen, mit der LL-Gemischregulierschraube in den Griff zu kriegen. Mit ihr wird eingestellt, wieviel Gas um die (fast) geschlossene Drosselklappe herum geleitet wird.

Mal ährlich, wenn sich nach dem Ventile einstellen der Gleichlauf nicht anders anhören würde, käme doch niemand auf die Idee, die Vergasereinstellung überhaupt zu ändern. (Wieso stellt ihr die Geschichte also nicht gleich nach Gehör ein? Wink )
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suma
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BeitragVerfasst am: 24.03.2013, 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank erstmals an euch alle für die Hilfe.
Habe mich dann auch direkt dran gemacht die Vergaserbank auszubauen und auseinander zu nehmen.waren nicht alzusehr vermockt bis auf die Siebchen von den Schwimmerventilen die fast zu waren. aber naja jetzt habe ich alles ins Ultraschallbad geschmissen und wieder zusammengebaut und mit nach dieser Anleitung voreingestellt: http://xj650.blogspot.de/2009/04/how-to-bench-synch-your-carbs.html
im gleichen Lauf habe ich das Gehäuse von den Vergasern direkt lackiert Smile
Mal schauen werd morgen mal das ganze Geraffel wieder einbauen und die restlichen Feineinstellungen machen und danach berichten...
Ach so noch was; Leerlauf Gemischschraube 2,5Umdrehungen raus fürs erste oder wie??
Ich schau dann morgen auch mal dass ich Bilder Hochlade...
Grüße
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>Norbert< xj750
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BeitragVerfasst am: 24.03.2013, 22:03    Titel: Antworten mit Zitat

Eddie hat folgendes geschrieben:

Ich will niemand daran hindern, die schönen teuren, aber meist ziemlich ungenauen Synchronisiergeräte zu benutzen.


Ich schieb an dieser Stelle als kleinen thematischen Ausflug gerade noch mal nen Foto von dem Synchrontester-Selbstbau dazwischen den Dieter und ich mal vor zwei Jahren hingelegt haben. So sah das damals aus



Material:

12 Meter PU Schlauch
1 Plastikflasche
1 Brett
1 Liter Altöl

Nen Bericht dazu gibts auch, ungefähr ab hier

http://motorrad.plusboard.de/synchrontester-selber-bauen-taugt-das-was--t512.html#1741

Very Happy
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Da es sich um eine private Meinungsäußerung handelt, ist jedweder Garantie oder weitere Gewährleistung ausgeschlossen ;-)

Technical Info: XJ 900 4BB - 275 Tkm - 1. Motor (ungeöffnet) - inzwischen 5. Sitzbank ( mehrfach "geöffnet" Very Happy )
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suma
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BeitragVerfasst am: 25.03.2013, 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

So, 2er Anlauf is natürlich in die Hose gegangen...nachdem ich die Vergaser ausgebaut habe, gereinigt und wieder eingebaut habe, habe ich mich wieder dran gemacht die Dinger zu synchronisieren...Sind jetzt alle aufm gleichen Level aber der Motor dreht immer noch auf 3000 bis 3500 1/min im Leerlauf und ich krieg ihn nicht runter. Hab auch gezielt die Ansaugstutzen und die Drosselklappenwelle mit Starthilfespray eingesprüht aber da dreht er nicht höher...Ergoan Falschluft kann es nicht Liegen, oder seh ich das falsch??
Bin langsam am verzweifeln...wüsste vielleicht noch jemand n Tipp??
Grüße
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BeitragVerfasst am: 25.03.2013, 21:16    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, ich denke, es ist alles in Ordnung.
Du musst nur gewissenhaft die Freigängigkeit des Gaszuges überprüfen.
Tank runter, mit dem Gasgriff spielen, am unteren Zugende ziehen bis es schnackelt.


Im Zweifelsfall mal den Zug ganz aushängen, Motor starten LL Höhe einstellen.
Dann wirklich dreimal nachschauen beim Einhängen. Und am oberen Zugende die Einstellschraube entspannen.

Olaf
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BeitragVerfasst am: 26.03.2013, 00:22    Titel: Antworten mit Zitat

.....???hui ich glaub ich kann dir grad nicht mehr folgen...welche obere einstellschraube für den gaszug?also so oder so, ich habe es auch ohne gaszug einzuhängen versucht, die läuft trotzdem auf 3000 1/min... Crying or Very sad was kann das sein...?
und wie gesagt wo ich die Vergaser wieder eingebaut habe waren nr 1,2 und 4 fast gleich eingestellt nr 3 nicht.bin ne kurze runde aufm Parkplatz im hinterhof gefahren und es ließ sich fahren, zwar stotterhaft und ruckelig aber immerhin, und als ich die paarweise angeglichen hab ist wie genau bevor ich die vergaser gereingt habe ist das standgas hochgedreht...
nochmal vielen vielen Dank für die Bemühungen und die schnellen Antworten
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Crazy Cow
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BeitragVerfasst am: 26.03.2013, 00:47    Titel: Antworten mit Zitat

ach so.

du kommst aber auch ziemlich zaghaft rüber mit deinen Informationen.

1. Hat dein Bowdenzug keine Einstellschraube am Gasgriff?

2. Lies meine Ausführungen zum Einstellen nach Gehör noch mal durch.
Der Leerlauf wird höher, wenn einer der Vergaser oder das linke oder rechte Paar höher also asynchron eingestellt wird.
Wenn es keine Messuhren gäbe müsstest du die Vergaser auf niegrigsten LL synchronisieren.

3. Nach dem Reinigen, mechanischen Synchronisieren und einstellen aller LL Gemischschrauben auf gleichen Wert (2,5 Umdrehungen offen) muss der Motor ohne Zug anspringen und laufen. Evtl. Nachregeln der LL Höhe mit der Handschraube zw. Vergaser 2 und 3. Sie wirkt von hinten auf die Mitnehmerwelle. (Du hast bisher noch nicht gesagt, dass du sie gefunden oder benutzt hast! Hast du?)

4. Läuft der Motor dann nicht ansatzweise rund, ist eine der Gemischregulierschrauben abgebrochen, oder die Choke Betätigung klemmt, oder ist undicht.

5. Wichtig! Was hast du als letztes verändert, bevor der Motor nicht mehr rund lief?
Du hast die Ventile eingestellt! Hast du alles richtig gemacht?

6. Nicht verwechseln! Schrauben auf der Mitnehmerwelle auf niedrigsten LL einstellen, Gemischregulierschrauben oben auf dem Vergaser auf höchsten LL.

Wir haben nicht alle Informationen, wissen nicht was du weißt und was du alles gemacht hast.
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BeitragVerfasst am: 26.03.2013, 01:17    Titel: Antworten mit Zitat

sorry für die wenige info...
also...lass mich nicht lügen aber soweit ich weiß hat mein mein gaszug keine einstellschraube...
zum 2ten punkt ja, der motor sprang an nach dem reinigen und alle 4 LLschrauben sind auf 2,5 umdrehungen eingestellt und lief, wie gesagt, zwar holperig aber ging...die handschraube hatte ich so eibgestellt dass ein leichter lichtschimmer durch die drosselklappen fiel (hatte das benutzt im vorraus http://xj650.blogspot.de/2009/04/how-to-bench-synch-your-carbs.html )
gemischregulierschrauben waren alle noch ganz wo ich sie eingebaut habe und choke zug habe ich auch als versuch raus gelassen...
zu den ventilen: habe das ventilspiel nachgemessen, dabei waren beim einlass Nr 1,2 und 3 ein spiel von 0,19, 0,18 und 0,18 deswegen habe ich alle 3 shims getauscht für eine nr größer sprich 265er danch nochmal gemessen und es war 0,14,0,13 und 0,13
und punkt 6 könntest du mir das nochmal erklären???
wie stelle ich die schrauben auf den niedrigsten LL ein, nur durch die drossenklappenöffnung?
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suma
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BeitragVerfasst am: 26.03.2013, 09:57    Titel: Antworten mit Zitat

ach so, und der motor hat kein YICS...
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