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Ich hab´s getan - Kettenfett abgeschafft.


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Crazy Cow
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Anmeldungsdatum: 09.12.2006
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BeitragVerfasst am: 04.10.2013, 12:29    Titel: Antworten mit Zitat

Simplex Sigillum Veri Est

Sehr gut. Vor allem kannst du damit auch zähflüssiges Motorsägenkettenfett transportieren.

Olaf


edit: was mir gut gefällt ist, dass du einer von der schnellen Sorte bist, nicht an den Problemen stirbst... Smile
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Eddie
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Beiträge: 1049
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BeitragVerfasst am: 05.10.2013, 01:48    Titel: Antworten mit Zitat

"dramatisch elegant" Very Happy ist nicht meine Empfindung aber ein schöner Begriff.
"Simplex..." der Not gehorchend, nicht dem eig´nen Triebe.
Die Stihl-Schmiere wäre natürlich das Optimum. Das soll ja sagenhaft haften. Vorerst betreibe ich es mit Motoröl aus meinem Lagerbestand, was für moderne Autos nicht mehr taugt. Mal schauen, wie lange es dauert, bis mich abgeschleudertes Öl so nervt, dass ich was anderes will. Auf den ersten hundert Kilometern ist noch keine nennenswerte Menge im Kettenschutz gelandet, was aber nicht viel bedeuten soll. Geschwindigkeiten über 80 gibt´s erst Sonntag wieder. Man schmiert ja leicht zu viel. Ich muss da neu lernen.
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Gruß. Eddie,
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Susanne
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Anmeldungsdatum: 08.11.2005
Beiträge: 266
Wohnort: 82256 Fürstenfeldbruck

BeitragVerfasst am: 06.10.2013, 18:03    Titel: Antworten mit Zitat

Eddie hat folgendes geschrieben:
Susanne hat folgendes geschrieben:
Scottoiler...Man sollte halt ein paar Spritzer ertragen können.
Meinste damit etwa Ölspritzer auffe Klamotten? Überdosiert das Teil?

Rolling Eyes Hinten am Mopped!
Sammel erst mal ein paar Erfahrungen mit Deinem Öler und dann reden wir über Überdosierungen weiter...
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Gruß aus FFB

Susanne

Motto: Schwarzes Tape hebt alles, ob Blinker oder Regenschuhe!!!
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Eddie
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Anmeldungsdatum: 17.02.2009
Beiträge: 1049
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BeitragVerfasst am: 10.10.2013, 13:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wollt´s mal wieder genau wissen. Warum die Kette mit dem Carbonschmierzeug nicht lange gehalten hat und gegen Ende so rapide länger wurde, bis nach knapp 4000 Kilometern der Verstellbereich am Anschlag war. Das ist für ein Bike mit gerade mal 50 PS ein indiskutabler Wert. Also die alte Kette nochmal aus der Schrottkiste gefischt und untersucht. Wissenschaftlichen Maßstäben hält meine Methode zugegeben nicht stand, zeigt aber die unterversorgten Stellen im System Kette.



Nietköpfe abgeschliffen, auseinander montiert. Mal interessant zu sehen, aus wie vielen Teilen so ein einfaches Kettenglied besteht.



Da haben wir Rost und Verschleiß an den Stellen, die normalerweise von der serienmäßigen Fettfüllung geschmiert werden. Die O-Ringe konnten wohl nicht so dicht halten, wie sie sollten. Meine Theorie dazu ist, der äußere Mangel an Schmiere hat die Kette erhitzt. Dadurch ist innen das Fett verschwunden und Wasser eingedrungen. Oder Rostpartikel haben von außen die Dichtungen geschädigt?



Auch in den Rollen und auf ihren Gegenstücken finden sich Spuren der Abwesenheit von Schmiermittel. Der akute Mangel zeigt sich auch seitlich an den Rollen und Gliedern. Das ist der Bereich, der von außen vom Graphitklotz hätte mitversorgt werden sollen.



Die Rolle hat außen noch annähernd ihr Sollmaß. Zwischen Rolle und Zahnrädern hat´s gewirkt, das Carbonzeug. Ob zuerst das CFB oder die Kette versagt hat, bleibt wohl offen. Sie haben sich nicht vertragen, die Zwei.
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Gruß. Eddie,
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Hermann
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Anmeldungsdatum: 13.08.2010
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BeitragVerfasst am: 11.10.2013, 00:40    Titel: Antworten mit Zitat

Nur mal als Hinweis: Kettenverschleiß ist nicht unbedingt nur von der Leistung abhängig. Je gleichmäßiger ein Motor seine Kraft entfaltet, umso schonender ist es für die Kette.

Einfach ausgedrückt: Ein Einzylindermotor ist ein Kettenkiller, ein Vierzylindermotor ein Kettenschoner.

Aber die zerlegte Kette von Deinem Mopped sieht echt übel aus. Mittlerweile fange ich an zu glauben, daß O-Ring-Ketten doch nicht das Gelbe vom Ei sind. Wie soll denn auch die beste Kettenschmiere dorthin kommen wo sie am allerwichtigsten ist?

Meiner Meinung nach wäre eine "Nicht-O-Ring-Kette" in Verbindung mit einem Scott-Oiler die bessere Lösung, oder gleich nen Kettenkasten ala Yamaha Tr1.
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Gruß
Hermann
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Crazy Cow
Mediator
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Anmeldungsdatum: 09.12.2006
Beiträge: 7425
Wohnort: Region Darmstadt

BeitragVerfasst am: 11.10.2013, 01:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ein schöner Beitrag, Eddie.

Hitze ist der Ketten Tod. Wusste ich früher auch nicht und kann auch nicht recht erklären, womit das zusammenhängt. Zum einen ziehen die Zähne nur noch an wenigen der aufliegenden Rollen so dass die ohnehin wärmegedehnte noch zusätzlich gelängt wird. Zum anderen gilt das aber besonders für O-Ring Ketten. Ich denke, das hängt mit der Viskosität der inneren Schmierung zusammen. Das ist sviw kein Fett, sondern Öl. Yamaha empfiehlt Motoröl als Schmierstoff.
Man darf die technische Entwicklung aber nicht mit alten Weisheiten in Frage stellen.
@Hermann: die TR1 hatte eine Maschinenkette, die mit einem kg Litiumfett thermisch unempfindlich war. Die MZ hatte teure westdeutsche Ketten, weil bei Produktionsbeginn nach russischem Siegerdiktat um 1955 ein Produktionsverbot für Ketten und Viertaktmotoren ausgesprochen wurde. Die Ketten sollten geschont werden, weil sie als Ersatzteil zu teuer waren.

Worauf die Presse schon vor Jahren hinwies: O-Ring Ketten laufen absichtlich nicht in Kästen, weil sie die Luft- (und Wasserkühlung) brauchen.
Ediie, ich denke, dein Schleifstein hat die Kette zusätzlich ehitzt und auch die O-Ringe beschädigt.

Ich hatte nach 12 Jahren Kettenentzug einfach aus Faulheit Kettenspray gekauft und muss sagen, es hat ausser der Schmierung, die nur bei Erwärmung einsetzt noch den Vorteil, dass es die Gelenke versiegelt. Anfangs hatte ich die Kette nach Vorschrift gespannt, ich habe aber den Eindruck dass sie sich da stärker längte als jetzt wo ich das nicht mehr tue. Sie hat jetzt 35tkm drauf und sieht aus wie neu, wenn man den Honig abwäscht.

Erste Wahl fiel damals (Zufall, Faulheit, Egal Haltung) auf Nigrin Fett aus dem Bauhaus, Zweite Dose war von Castrol. Auch für Laien auf den ersten Blick erkennbar: Nigrin ist um Welten besser. Haftet besser, man braucht weniger.

Olaf
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Eddie
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BeitragVerfasst am: 11.10.2013, 16:30    Titel: Antworten mit Zitat

@ Hermann, das leuchtet ein, das mit Kettenkiller / -schoner. Extremfall wäre wohl, wenn ich bei meinem vielen Stadtverkehr mit zahllosen Beschleunigungs- und Schaltvorgängen einen Einzylinder fahren täte.
Mittlerweile halte auch ich nach der Erfahrung nicht mehr so viel von O-Ringen in Ketten. Aber ich weiß es nicht, ob die Art der Dichtungen darüber entscheidend ist, ob die Füllung drin bleibt oder nicht. Es bleibt unbewiesen. Meine Neue ist eine X-beringte, eine D.I.D. 50 ZVM, die es gerade bei Polo für 64 € gab. Mein Gesamteindruck von ihrer Qualität ist ein besserer als bei der YBN-Kette selig.
Und ich wurde belächelt, als ich prüfte, ob ein ostdeutscher Kettenkasten an meine Mühle montierbar ist. Natürlich dann mit "offener" Kette. Er wäre es - aber mir erschien dann doch der Aufwand zu hoch.

@ Olaf, schon klar, dass einige Spuren von meinem Untersuchungswerkzeug stammen. Aber die O-Ringe auf der nicht beschliffenen Seite sahen intakt aus. Gleichwohl ist innerhalb wie außerhalb der Ringe Rost, der auf Versagen deutet. Genaueres gibt der Fall leider nicht her. Die Betriebstemperatur meiner Kette betrachte ich noch als Testfeld. Wenn ich könnte, würde ich ein Laser-Thermometer mit Fernanzeige montieren.
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maximsiggi
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BeitragVerfasst am: 11.10.2013, 18:37    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn ich das hier so lese, möchte ich meinen Tipp auch mal abgeben.
Fahre seit 6 Jahren noch FJ1200. Insgesamt 140000 km. In dieser Zeit habe ich zweimal die Kette erneuert. Die Erste hat nur 22000 km gehalten, weil ich falsche Kettensprays benutzt habe. Aus Erfahrung weiß ich nun, dass Spray von HKS am besten war. Nehme aber seit 2 Jahren, nur noch Kettenöl von HKS. Das wird mit einer kleinen Flasche auf die Kette geträufelt. Hält ca. 1500 km. Egal was für Wetter. Und die Kette habe ich jetzt schon 48000 km drauf. Es ist allerdings eine teure DIT-Kette mit Z Dichtung und verstärkt. Nachspannen kenne ich nicht. Beim Reifenwechsel ( ca. 10000 km) wird die Kette mal mit Diesel sauber gemacht und das wars auch schon.
Versuche es doch einfach mal. Es ist zwar etwas teurer in der Anschaffung, hält aber viel länger und ist dadurch günstiger.
Und als schönen Nebeneffekt, wir das Moped und die Klamotten nicht eingesau, weil es so gut haftet.
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Gruß aus Dortmund von
Siggi

Je größer der Dachschaden, um besser der Blick auf die Sterne.
Fahre momentan: XJ650 MAXIM; XJ 900 N;
FJ 1200/1300 ABS
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Eddie
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BeitragVerfasst am: 12.10.2013, 11:34    Titel: Antworten mit Zitat

@ Siggi, das Zeug scheint ja wirklich "extrem" zu sein. Das werde ich jemand ausprobieren lassen. Selber möchte ich vorläufig bei meiner Ölschmierung bleiben. Die hat ja gerade mal 500 km drauf. Nach dem Winter will ich sowieso meiner reparierten Schwinge einen Kontrollbesuch abstatten und den Bereich zerlegen. Das wird dann eine Gelegenheit sein, auf eine andere Schmierung umzusteigen, falls mich mein Umbau enttäuscht.

Zum Thema CFB wäre noch nachzutragen, was uns der Zustand der Zahnräder des zuschanden gefahrenen Kettensatzes zu erzählen weiß.



Das Ritzel ist noch nahezu neuwertig. An der Stelle scheint die Schmierung am besten geklappt zu haben. Kein Wunder, mit dem Schmierklotz dicht davor.



Beim Zahnrad ist es etwas anders. Deutliche "Haifischzähne" zeigen, dass hier zu wenig angekommen ist. Der Weg war doch wohl zu weit.



Ob die pure Menge abgeriebenen Pulvers vom Klotz für beide Zahnräder gereicht hätte, ist schwer zu sagen. Ich denke, eher nicht. Feststellen konnte ich nur, es ist viel daneben gegangen und hat sich im Raum unter dem Ritzel angesammelt. Möglich, dass der Schmierklotz ungünstig plaziert war und vor statt hinter das Kettenrad gehört hätte. Oder zwei Stück, eins vor jedem Zahnrad? Das werde ich mit Sicherheit nicht mehr testen, denn der Nachteil fehlenden Rostschutzes bleibt.
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Eddie
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BeitragVerfasst am: 17.10.2013, 01:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo.
Weil sich das Röhrchen meines Ölers wiederholt unerlaubt von seinem Arbeitsplatz entfernt hatte, bekam es eine kleine Modifikation. Eine Feder soll es in Zukunft daran hindern. Damit haben sich die Materialkosten der Gesamtanlage auf 27,45 Euro eingepegelt.


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Hermann
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BeitragVerfasst am: 21.10.2013, 23:49    Titel: Antworten mit Zitat

Eddie hat folgendes geschrieben:
Und ich wurde belächelt, als ich prüfte, ob ein ostdeutscher Kettenkasten an meine Mühle montierbar ist. Natürlich dann mit "offener" Kette. Er wäre es - aber mir erschien dann doch der Aufwand zu hoch.

Gute Idee, aaaber: Als "Rotax-MZ500-Fahrer" werden einem ganz schnell die Grenzen dort aufgezeigt, wo es im wahrsten Sinne des Wortes Hitze gibt und das sind die zu engen Kettenschläuche für eine 520er Kette wie bei der Rotax-MZ. Nach eigener Erfahrung war hier eine NICHT-O-Ring-Kette mit regelmäßiger Schmierung die beste Wahl.

Wobei die Rotax-MZ auch eine ganz andere Hausnummer ist als z.B. eine SR500. Noch dazu mit dem serienmäßigen DellOrto des Rotax (für Warmduscher gabs später einen Bing Gleichdruck).

Eine wirklich einfache Optimierung wäre übrigens eine KOMPLETTE Abdeckung der Kette zum HiRa (also oberer und unterer Kettentrumm), denn von dort kommt das meiste Spritzwasser.
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BeitragVerfasst am: 10.11.2013, 19:51    Titel: Antworten mit Zitat

Mein selbstgebastelter Primitiv-Öler erforderte außer meinem Lernprozess noch ein paar Feinjustierungen, funktioniert aber sonst ganz unauffällig und gut. Was ich am meisten befürchtet hatte, größere abgeschleuderte Ölmengen, ist nicht eingetreten. Bei Trockenheit fliegt garnichts weg, und bei Nässe ist sowieso das ganze Bike versaut. Da finde ich dann ein paar Spritzer am Nummernschild, die interessieren mich aber nicht. Einzig verbesserungswürdig war der Übergang zum Kettenrad. Das Kunststoffröhrchen hat heftig die Beschichtung des Zahnrades abgeschrubbelt, obwohl ich den Federdruck für eher sanft gehalten hatte. Letzte Modellpflege ist nun eine starre Halterung auf Abstand.


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Crazy Cow
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BeitragVerfasst am: 10.11.2013, 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

Du hast jetzt nicht extra die Kette geputzt, oda?
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BeitragVerfasst am: 10.11.2013, 20:59    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, die Kette nicht. Nur das Kettenrad abgewischt, um herauszufinden, ob der schwarze Streifen Dreck oder Abrieb ist. Ist abgescheuerte Oberflächenbeschichtung. Zink oder Kadmium oder was auch immer. Da wird´s wohl demnächst rosten. Schiet.
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Eddie
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BeitragVerfasst am: 19.01.2014, 22:36    Titel: Antworten mit Zitat

Kleine Updates an der Kettenschmiere.

Die Billigbauteile meines Primitiv-Ölers haben ja eine steile Karriere gemacht, vom nutzlosen Materialrest zum nutzwertigen Schmiersystem. Inzwischen zeigte das nach und nach vervollständigte Kettenschutzschild seine Fähigkeiten nebenbei auch als Reifenschutz. Aber kein Licht ohne Schatten - es landen zwar keine Öltröpfchen mehr auf Reifen und Felge, aber ganz vermeiden kann ich das Abschleudern nicht, zumal jetzt das Rapsöl mehr zum wegfliegen neigt als das Motoröl vorher. Dafür ist es bei Kälte besser pumpfähig, und die Funktion der Kette ist mir allemal wichtiger als die Sauberkeit meines Mopeds. Wie jeder unschwer am Dauerzustand des Gebrauchsgegenstands erkennen kann. Ein Hinterherfahrender machte mich darauf aufmerksam, dass man dem Kettenschild nicht erlauben sollte, bei höherer Geschwindigkeit so rumzuwackeln im Wind. Und auch, dass der Abstand zur Kette unnötig groß war.



Also bekam das Wackelschild eine Stütze.



Und die Ölschläucherei liegt jetzt hinter einem Schutzblech gegen Soziastiefel.



Das Öl hatte bisher bis zu zehn Minuten gebraucht, vom Pumpvorgang bis es unten an der Kette ankam. Jetzt hat die Leitung eine Luftzufuhr von oben, das Ende unter dem Sitz mit einer Vergaserdüse, und es geht unter einer Minute.
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