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Ich hab´s getan - Kettenfett abgeschafft.


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Eddie
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Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 17.02.2009
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BeitragVerfasst am: 25.06.2013, 20:12    Titel: Ich hab´s getan - Kettenfett abgeschafft. Antworten mit Zitat

Mr.X, meine rüstige alte Kettensäge (`82er XJ 550), tut bei mir ja täglichen Fahrdienst ohne Rücksicht auf das Wetter. Wie oft ich da die Sprühdose in die Hand nehmen musste, kann man sich bei 1000 Kilometern pro Monat und dem Wetter der jüngsten Vergangenheit ausmalen. Nun hat er eine Dauerschmierung bekommen. Scottoiler oder einen der anderen Öl-Träufelautomaten hatte ich zuerst ins Auge gefasst. Da mich aber Experimente mehr reizen, fand ich ein neueres Schmierstoff-System. Carbon For Bikes heisst das Zeug. Es ist ein fester Klotz aus graphithaltigem Material, der an der Schwinge montiert wird, und von dem die vorbeirauschende Kette immer ein bisschen abschrubbeln soll. Das bildet dann eine Schicht zwischen Kettenrollen und Kettenrädern. Überschüssiges abgeschrupptes fliegt weg und bleibt nicht am Moped kleben. Angeblich und glaubhaft belegt soll das gut funktionieren. Hier zu sehen und zu lesen: http://www.carbonforbikes.com/



Für 35 € bekam ich einen Auswechsel-Klotz, denn leider gibt es vorgefertigte Halterungen nur für einige neurere Moppetten passend, für mein Alteisen keine. Die musste ich mir wohl oder übel selber bauen.



So war der Plan. Die Befestigung darf ja zulassungsfreundlicherweise nur an Vorhandenem sein. Bei mir kamen einzig die Schrauben vom Kettenschutz in Frage.



Ein Stück Edelstahlblech vom Schrottie besorgt, auf der Schlagschere und Abkantmaschine die Teile vorgefertigt und nach etlichen Anproben zusammengeschraubt. Langlöcher zum Nachschieben fehlen noch.



Die Übung auf dem Trockendock liess sich recht vielversprechend an, der Test auf der Strasse war dagegen ernüchternd. Es reicht offenbar nicht, wenn die Kette sanft über die Oberfläche des Carbonklotzes streicht. Nach 40 Kilometern war keine nennenswerte Abtragung daran zu erkennen. Die Vorrichtung musste überarbeitet werden, das Testobjekt kam nochmal auf den Tisch.



Zusätzliche Bohrungen brachten etwas mehr Spannung in die Sache. Langlöcher für eine stufenlose Höhenverstellung des Schmierklotzes schieden wegen Schwächung der Statik aus. Die so intensivierte Reibung beförderte endlich eine erkennbare Menge von dem grauen Zeug auf die Kette. Dass der Vorgang auch mit einer entsprechenden Geräuschkulisse untermalt wird, bemerkte ich erst, als der Schalldämpfer wieder dran war. Für den ersten Test hatte ich den noch weggelassen. Das Rattern liess aber nach einigen Kilometern nach und inzwischen läuft die Sache völlig unauffällig. Auch deshalb, weil die Heidenau-K60-Zahnräder, die ich auf dem Stadtmuli ganzjährig fahre, nicht die leisesten sind.



Inzwischen hat die Kette eine deutliche Spur in den Klotz gefräst. Mit zunehmender Tiefe liess die Kettenspannung nach und ich habe sie entsprechend nachgestellt. Auf dem Zahnrad hat sich eine feste graue Schicht gebildet. Die Schwinge und Umgebung ist leicht gräulich eingestaubt. Das anfängliche Rattern bei geringer Geschwindigkeit ist jetzt weg. Am ersten Tag bei Regenwetter hat es die graue Schicht teilweise wieder weggespült. Am nächsten Morgen bei Trockenheit war aber nach wenigen Kilometern schon wieder eine Neue da. Ich bin beeindruckt. Wann erlebt man schon mal, dass Herstellerangaben auch stimmen. Jedenfalls funktioniert der Alltagsbetrieb mit der Graphit-Dauerschmierung gut, und mein Kniefall mit der Fettsprühdose nach jedem Regen ist Vergangenheit.

Die nächste Generation meines Carbon-Kettenschmierers wird eine andere, besser variable Art der Höhenverstellung bekommen. Ich denke über eine gefederte Wippe mit Stellschraube nach. Möglich wäre auch eine Fernverstellung mit Bowdenzug und Hebelchen am Lenker. Wie sinnvoll das ist, wird der Betrieb die nächsten paar Tausend Kilometer zeigen.

Über CFB gibt es in diversen Foren Erfahrungsberichte aller Arten zu lesen, von hellauf begeistert über distanziert bis zu enttäuscht. Bin mal gespannt, wo ich mich da einreihen kann.
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Gruß. Eddie,
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Crazy Cow
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BeitragVerfasst am: 25.06.2013, 20:28    Titel: Antworten mit Zitat

moin Eddie,

und warum macht man das nicht an der zugfreien Seite fest?
Hast du malgecheckt,ob die Kette warm wird?

Olaf
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XJWerner
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BeitragVerfasst am: 25.06.2013, 21:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hättest Du auch schon früher haben können!
http://xjfahrer.bboard.de/board/ftopic-62987920nx52848-7306.html
Aber klasse gemacht!
Gruß Werner
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Eddie
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BeitragVerfasst am: 25.06.2013, 23:27    Titel: Antworten mit Zitat

@ Olaf, du meinst am unteren Kettentrum. Ich weiß es nicht. Vor einiger Zeit gab es auf der Schunk-Website ein Video von einem Test mit unten angelegtem Klotz. Das ist jetzt verschwunden. Ich vermute, das hat sich nicht bewährt. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass die Halterung unten aufwändiger war als die heutigen oberen. Die Kettentemperatur habe ich nicht gemessen, aber mal angefasst. Nach einer halben Stunde 120 km/h war sie gerade noch gut anfassbar. 45 bis 50 Grad schätze ich, habe aber keinen Vergleich. Ist das normal?

@ Werner, danke für den Hinweis. Aber was denkst du, wie ich drauf gekommen bin. Genau. Es hat nur eine Weile gedauert, bis mein Geduldsfaden riss.
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Gruß. Eddie,
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BeitragVerfasst am: 02.07.2013, 16:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ich frage mich nur was jetzt die Kette gegen Rost schützt oder die Kette von innen in den Rollen schmiert? Ein Schmierfilm auf der Innenseite sollte da wohl kaum reichen.

Ich benutze HKS Extrem Kettenspray, dass soll 2500km halten und ist gerade bei meiner MT01 und der XJ in der Testphase. Was ich schon mal sagen kann, ist dass die Kette so leise läuft, dass man kaum Laufgeräusche wahrnehmen kann. Und die ersten 1.000km ohne nachschmieren habe ich schon hinter mir.

GRüße
André
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Eddie
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BeitragVerfasst am: 03.07.2013, 14:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo mal wieder.
Nach dem ersten Betriebsmonat mit 70 % Stadtverkehr und 30 % Strecke hier mal ein Zwischenergebnis.



Der Rostschutz kommt tatsächlich zu kurz bei dem Schmiersystem. Meine Kettenglieder sind nach 1000 km bei teils Sauwetter an den äußeren Rändern leicht angerostet. Das Kettenrad, bei Inbetriebnahme der Vorrichtung neu eingebaut, zeigt deutlichen Verschleiss. Ich vermute, das hat mehrere Gründe. Der erste Aufbau einer durchgehenden Schmierschicht hat recht lange gedauert. Nach 300 km waren immer noch blanke Stellen zu sehen. Erst bei 500 km war die Tiefe der Zahnung durchweg grau. Ausserdem scheint das P.B.R.-Kettenrad nicht beste Qualität zu sein. Das werde ich demnächst gegen ein JT tauschen. Das JT-Ritzel ist noch wie neu. Vielleicht wird das aber auch bei der Platzierung des Schmierklotzes besser versorgt, und die Kette verliert den Schmierstaub dort, bevor sie genug zum Kettenrad transportiert hat.

Wie die Innenseite der Kettenrollen zu ihrem Schmierstoff kommen soll, ist mir auch ein Rätsel. Ob da was hinkommt, werde ich frühestens erfahren, wenn ich das Teil auseinandernehme. Eins deutet darauf hin, dass die Stellen unterversorgt sind: Die Kette wird länger, und das auch noch ungleichmäßig und mit blossem Auge erkennbar am unterschiedlichen Durchhang beim drehen. Bei Gelegenheit messe ich das mal genau. Mögliche Ursache ist aber auch da, dass die Qualität der jetzt 9000 km alten YBN-Oring-Kette etwas „durchhängt“. Die letzte D.I.D. hatte 25000 km drauf und war noch nicht am Ende.

Den CFB-Test mag ich trotz der Probleme nicht abbrechen. Erst wenn der Kettensatz nicht mehr fahrbar ist, kommt was neues. Was schon in der Entwicklung ist.
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Gruß. Eddie,
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Crazy Cow
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BeitragVerfasst am: 03.07.2013, 15:15    Titel: Antworten mit Zitat

hallo Eddie,
ja, die Wege des Schmiermittels sind unergründlich. Normal drehen sich die Rollen der Rollenkette wenig und permanent und transportieren damit Dreck und Schmiermittel auch auf die Kettenräder. Darüber würde ich mir jetzt keine Gedanken machen. Eher darüber, dass der hauchdünne Graphitfilm keine Druckfestigkeit hat und keine Küheigenschaften. Die Laufleistung wird es zeigen.

Bei einer neuen Kette reicht Motoröl, weil alle Rollen der Kette auf dem Kettenrad an fast allen Kontakt-Zähnen anliegen. Mit zunehmender Längung der Kette sind es nur noch wenige vordere am Zug, so dass der Rollenkontakt an die Spitze der Zähne getragen wird, wo ihr Abstand größer ist.

Fairerweise muss man aber auch sagen, dass der Carbon-Graphit Hersteller seine Langlauf- Tests wahrscheinlich mit neuen, unbelasteten Ketten durch geführt hat.

Olaf
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Eddie
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BeitragVerfasst am: 01.10.2013, 12:26    Titel: Experiment CarbonForBikes beendet. Antworten mit Zitat

Das hatten die sich ja fein ausgedacht. Kette schmieren mit Pulver statt klebriger Schmiere. Dazu noch im Dauerbetrieb statt mit ständigem Nachfüllen. Das hatte mich zum Ausprobieren gereizt. Ganz so einfach ist es aber offenbar nicht. Bei meinem Stadtmuli, der alten Kettensäge, hat sich das Prinzip jedenfalls nicht bewährt. Nach relativ kurzer Zeit und nervend wenigen Kilometern war ich mit dauerndem Kettenspannen am Anschlag, der Verschleiß an Kette und Rädern jenseits allem Akzeptablen. Dafür sind mehrere Umstände verantwortlich. Hauptgrund ist, dass die glatte Bauform der Kettenglieder nicht in der Lage ist, genügend Material vom Graphitklotz abzubauen. Dazu bräuchte man spezielle Ketten. Zweites Problem ist, das abgeschrubbelte Pulver an die zu schmierenden Stellen zu transportieren. Da geht im Fahrbetrieb zu viel daneben. Drittens muss ja nicht dauernd mit der gleichen Schmierstoffmenge geschmiert werden. Beim Cruisen wenig, beim Heizen mehr, bei Regenwetter besonders viel. Das hat das System nicht im Griff. Vom Regen abgewaschener Schmierfilm wird nicht schnell genug wieder neu gebildet.

Viertes und ganz großes Problem ist, dass nur die Kontaktflächen zwischen Kette und Zahnrädern geschmiert werden, die Innenseite der Kettenrollen von dem Schmierpulver nicht erreichbar ist.



Das blaue ist die serienmäßige Fettfüllung der Kette. Sie versorgt die Berührungsflächen zwischen Innen- und Außengliedern, schmiert also die Relativbewegungen der Glieder. Das rote um die Kettenrollen herum sind die Stellen, denen von außen Schmierstoff zugeführt werden muss. Am höchsten belastet ist die Außenseite, die die Zahnräder berührt. An die Innenseite ist wahrscheinlich gar nichts gelangt. Öl kriecht da hin, und auch Kettenfett enthält ja kriechende Bestandteile und macht seinen Job da ganz gut. Fünftes und zumindest bei mir Sauwetterfahrer nicht minder wichtiges Problem ist, dass das Graphit im Gegensatz zu Öl keinen Rostschutz bietet. Wegen der anderen Probleme kann ich das Schmiersystem aber auch Schönwetterfahrern nicht empfehlen. Meine alte Kette ist noch nicht gefährlich, aber doch ziemlich stark angerostet. Wie sie innen aussieht, werde ich gelegentlich mal untersuchen. Inzwischen ist ein neuer Kettensatz dran.

Und wie soll ich jetzt schmieren? Vorschläge?
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Susanne
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Anmeldungsdatum: 08.11.2005
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BeitragVerfasst am: 01.10.2013, 19:35    Titel: Antworten mit Zitat

Scottoiler
Hab ich seit 50000km an der BMW und bin zufrieden. Kettenwechsel bei 40000 km. Man sollte halt ein paar Spritzer ertragen können. Wink
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Gruß aus FFB

Susanne

Motto: Schwarzes Tape hebt alles, ob Blinker oder Regenschuhe!!!
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Eddie
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Anmeldungsdatum: 17.02.2009
Beiträge: 1049
Wohnort: Mannheim

BeitragVerfasst am: 01.10.2013, 20:14    Titel: Antworten mit Zitat

Susanne hat folgendes geschrieben:
Scottoiler...Man sollte halt ein paar Spritzer ertragen können.
Meinste damit etwa Ölspritzer auffe Klamotten? Überdosiert das Teil?
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Gruß. Eddie,
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manneh
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Wohnort: Heiligenwald

BeitragVerfasst am: 03.10.2013, 08:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hi.
Ich habe an der 600er meiner Regierung das KÖS Ölsystem verbaut. Vorteile gegenüber dem Scotoiler: um ca. 30% billiger, Komponenten aus gefrästem Aluminium und es wird elektrisch über den Lichtkreis betrieben!
Der Anbau geht ganz easy da die Leitungen nur gesteckt werden und auch ausreichend lang sind. Die Komponenten werden mit Kabelbinder fixiert. Und der Halter für die Achse, an der das Auslassröhrchen befestigt ist ist aus massivem Stahl. Das ist alles im Paket mit drin.
Die Ein - bzw. Verstellung ist kinderleicht über ein Reduzierventil zu bewerkstelligen das man überall am Mopped anbringen kann. In Verbindung mit Kettenöl für Stiehl Motorsägen kann ich das System nur wärmstens empfehlen.
Und wenn wider Erwarten die Leitungen länger sein müßten kann man Leitungen aus dem Aquarium Zubehör verwenden. Das spart Geld! Laughing

http://www.motorradkettenoeler.de/

Wenn unser Hausumbau mir mal Zeit läßt mach ich ein paar Fotos.

Gruß
Manfred
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Alle Schreibfhler sind gewollt!
Erst anhalten dann absteigen!!

Warum gibt es weibliche Astronauten?
Irgendjemand muß ja die ISS putzen!

Machen ist wie wollen: NUR KRASSER!!
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Eddie
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Beiträge: 1049
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BeitragVerfasst am: 03.10.2013, 11:39    Titel: Antworten mit Zitat

Moin, und danke für die Tips.
Ich glaube jetzt alle "Ölbüchsen" durch zu haben auf meiner mehrtägigen Info-Tour durch´s Netz. So sehr mich die ausgeklügelten und teils schön gestalteten Teile beeindrucken, wirklich überzeugend fand ich keins. Allen gemeinsam ist, dass sie keine direkte Einflussnahme zulassen. Das empfinde ich unverbesserlicher Kontrollfreak als Nachteil. Zum Beispiel der Regensensor des McCoi reagiert nicht, wenn ich nach Regen bei nasser Straße losfahre. Bei meinem Alltagsbetrieb habe ich oft keine Wahl, was das Wetter betrifft. Bei den Systemen fehlt mir die Möglichkeit, nach eigenem Gutdünken auf ein Knöpfchen zu drücken, wenn nach meiner Erfahrung ein Schluck Schmiermittel not tut. So etwas suche ich noch. Wahrscheinlich werde ich mir das selber bauen.
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Gruß. Eddie,
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Crazy Cow
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Anmeldungsdatum: 09.12.2006
Beiträge: 7426
Wohnort: Region Darmstadt

BeitragVerfasst am: 03.10.2013, 12:34    Titel: Antworten mit Zitat

hallo Eddi,

es tut mir sehr leid, dass deine Feststofferfahrungen ganz un gar negativ waren. Ist wohl mehr so etwas für schön Wetter Fahrer.
Ich habe aber etwas für dich, dass ich selbst verwende, aber artfremd. Ich habe an meiner GTS einen Zusatzöltank unter der Sitzbank verbaut. Immer wenn das Öllämpchen angeht, läuft etwas Öl nach in den Motor. Verwendet habe ich ein Kettenölerventil für 15 Euro, made in Germany.

12V Magnetventil

Für den manuellen Betrieb habe ich einfach einen Handtaster zugeschaltet z.B. um den Tank leer laufen zu lassen. In deinem Fall würde man einen Bremsflüssigkeitsbehälter unter die Sitznak setzen, ca. 10,- Euro, Taster am Lenker (Louis) und gut ist.

Bremsflüssigkeitsbehälter

Lenkerschalter

Mit 30-35,- zuzügl Schläuchen hast du also was brauchbares. Die Durchlaufgeschwindigkeit bei Motoröl ist etwa 30ml/min. Als Düse steckt man ein Messingröhrchen in den Schlauch.

Gruß, Olaf
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Eddie
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Anmeldungsdatum: 17.02.2009
Beiträge: 1049
Wohnort: Mannheim

BeitragVerfasst am: 04.10.2013, 01:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo.
Olaf, woher wusstest du, dass ich etwas extrem kostengünstiges brauche? Ich habe mir inzwischen etwas gebaut, was alles bisher dagewesene zumindest kostenmäßig toppen könnte. Ob es auch funktioniert, der endgültige Beweis steht noch aus. Auf einer kleinen abendlichen 80-km-Runde um die Stadt hat die neue Schmiere wenigstens mal nicht versagt.



Richtig erkannt, es ist ein Seifenspender. Für 12,95. Sein "Auslöser" ist während der Fahrt leicht erreichbar. Außer dem besteht die Anlage aus ein paar selbstgemachten Aluteilen und Normteilen aus meinen Lagerbeständen. Jeder Druck auf die handbetätigte Kolbenpumpe fördert ca 0,2 ml Öl in die Leitung...



...die nach Art aller kaufbaren Systeme unten am Kettenrad mündet, nur etwas einfacher. Wann und wie oft ich den Knopf drücken muss, werde ich noch lernen. Heute abend hat es schon mal gar nicht so schlecht geklappt. Eine dünne Schicht Öl ist da, wo sie hingehört, und es ist nichts abgetropft. Jedenfalls nicht auf meinem Parkplatz.
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Gruß. Eddie,
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>Norbert< xj750
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Anmeldungsdatum: 20.08.2008
Beiträge: 2554
Wohnort: Das Bielefeld in Obstwestfalen

BeitragVerfasst am: 04.10.2013, 04:03    Titel: Antworten mit Zitat

Ist doch eine super Lösung !

Und hat im Gegensatz zur Feststoff-Schmiervorrichtung ein geradezu dramatisch elegantes Design Very Happy
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Da es sich um eine private Meinungsäußerung handelt, ist jedweder Garantie oder weitere Gewährleistung ausgeschlossen ;-)

Technical Info: XJ 900 4BB - 265 Tkm - 1. Motor (ungeöffnet) - 4. Sitzbank (mehrfach "geöffnet" Very Happy)
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